Mitnichten wird die Welt nach Dir zum Stillstand kommen,
die Flüsse, Bäche einfach aufhören zu fließen.
Von Gipfeln werd ich Täler sehen, leicht verschwommen,
den Gipfelsturm danach mit gutem Wein begießen.
Der Hungrige wird weiter Pommes-Schranke futtern
und der Flaneur wird noch in Hundescheiße treten.
Am Sonntag wird Gebäck mit Tee gereicht bei Muttern,
in Kirchen wird man fleißig Vaterunser beten.
Und manch Habseligkeit aus unserer Geschichte
verstaubt im Keller zwischen Einmachobst und Leim.
Aus Trostgedanken wachsen schwülstige Gedichte
und fallen schließlich meist der Traurigkeit anheim.
Doch irgendwann seh ich die Täler wieder klar,
die Flüsse, Bäche, wohl auch manchen fernen See;
nach Dir wird alles sein wie es schon immer war.
Und der Gedanke tut am meisten weh.