Moderne Dreisatzrechnung

Alltagsgedicht

von  Fridolin

Alle Macht geht vom Volk aus.

Sagen die einen, fraglich, ob sie das auch glauben


Geld ist Macht.

Sagen andere, wenn auch meistens ziemlich leise.


Nun geht aber dem Volk das Geld aus.

Was dann ?

Nix Macht macht nix?



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Kommentare zu diesem Text


 Regina (03.05.26, 06:53)
Wer hungert, schert sich kaum um Demokratie.

 Moppel (03.05.26, 10:21)
kein Problem, denn das Volk hat das Geld ohnehin nicht, Also ...lG von M.

 EkkehartMittelberg (03.05.26, 11:44)
Witziges Wortspiel
LG
Ekki

 AchterZwerg (03.05.26, 19:23)
Im Deutschen gibt es 77 Synonyme für Geld und
40 für Liebe.

Das kann eine schon stutzig machen, nicht wahr?  :(

 AnneSeltmann (14.05.26, 06:23)
Da hat jemand die politische Mathematik sehr elegant zusammengefasst. :D
Erst heißt es feierlich: „Alle Macht geht vom Volk aus“ — vermutlich begleitet von Händeschütteln, Flaggen und bedeutungsvollen Blicken. Dann kommt die Realität um die Ecke und flüstert trocken: „Schön wär’s.“
Besonders herrlich ist dieser Übergang von Idealismus zu Kontostand. Denn plötzlich wirkt Demokratie wie ein Supermarktbesuch kurz vor Monatsende: theoretisch hat man Auswahl, praktisch reicht es nur noch für Toastbrot und Existenzfragen.
Und das Finale:
„Nix Macht macht nix?“
Das ist so wunderbar bissig, weil es gleichzeitig albern klingt und trotzdem unangenehm logisch ist. Fast schon philosophischer Galgenhumor mit Kassenbon in der Hand.  :D
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