In Würzburg

Kurzgedicht

von  Fridolin

Dunkle Straßen,

nachtschwarze Luft

und süß und schwer, betörend,

des Jasminstrauchs Duft.

Gelblich leuchten die Mauern;

durch die Blätter streift der Wind.

Er spielt mit den Schatten,

die um mich sind.




Anmerkung von Fridolin:

Es ist ein Mysterium für mich. Der Text entstand vor mehr als 60 Jahren. An sonstige frühe Gedichte habe ich so gut wie keine Erinnerungen; dieses ist mir nahezu wortgetreu im Gedächtnis, und es ist das erste Mal, dass ich es aufschreibe. Es entstand auf dem Heimweg nach einem Kinobesuch und ist mir eingefallen beim Nachdenken über Kindheitserlebnisse. Warum ist dieses hängengeblieben und keine anderen?

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Kommentare zu diesem Text


 AchterZwerg (26.04.26, 06:58)
Vielleicht weil's  "richtig" gut ist?  :D
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