Im Kopf nur Hecke und Gestrüpp
Dahinter schläft ein ganzer Hofstaat
der schnarchend träumt vom Glück
Die Sage geht schon
Ewigkeit und tausend Jahr zurück
Dass irgendwann ein edler Prinz
Es kann auch ein Gedanke sein
Das ganz verwildert forsch durchschnitt
Zuerst noch hoch zu Ross
Muss er dann bald zu Fuß
Das rankeschmiedene Gewächs durchdringen
Der Schweiß ihm perlt auf hoher Stirn
Doch als er endlich in die Küche tritt
Sieht er nur schlafendes Gesinde
Auf dem Kamin ein Netz von Spinnen
Der Herd ist längst ein Mäusenest
Die Töpfe voller Taubenschiss
All das mit einem Kuss zu überwinden
Als wär der Held nicht ganz bei Sinnen
Sucht er die Schönheit hoch im Turm
Er findet sie am Spinnrad
Wo denn sonst, jetzt reimt sich Wurm
Bei jedem Schritt rieselt der Staub
Da wird sogar die aufgeweckteste Metapher
Taub