CSD

Text

von  Juli

"Das macht uns alle sehr betroffen" 

"Wir lassen uns unsere offene Gesellschaft nicht nehmen"

"Der Täter kommt aus dem islamistischen Milieu" 

"Wir müssen auch sehen, 100% ige Sicherheit gibt es nicht"


Im Klartext: findet euch damit ab.



Unser unbeschwertes Lebensgefühl des Sommermärchens 2006 ist passe.

Es wird nie wieder einen CSD geben, der nicht überschattet ist von der Erinnerung an 2026.

Wie es nie wieder einen Weihnachtsmarkt geben wird, der nicht überschattet ist von der Erinnerung an 2016.


Man sieht es täglich an den Pollern all überall. 


Warum haben wir "islamistische Milieus"?





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Kommentare zu diesem Text


 AchterZwerg (27.07.26, 07:21)
Das frage ich mich auch!

 Juli meinte dazu am 27.07.26 um 09:54:
Die Antwort könnte verstörend sein.

 niemand (27.07.26, 09:04)
@ Juli
Sag das mal der grün-roten Gemeinde. Die verklickert Dir ganz bestimmt,
das alles überhaupt nicht schlimm ist. Aber wenn man in einer Blase lebt,
lebt es sich unbeschwert. LG niemand

 Juli antwortete darauf am 27.07.26 um 09:49:
Wenn ich jmd. von denen zufällig sehe, sage ich es ihm.

 Juli schrieb daraufhin am 27.07.26 um 09:53:
Danke für den link, ein Artikel mit Substanz, empfehlenewert zu lesen.

 Oggy (27.07.26, 09:10)
"Das macht uns alle sehr betroffen" 
"Wir lassen uns unsere offene Gesellschaft nicht nehmen""

"...100% ige Sicherheit gibt es nicht""

Klingt wie schon (gefühlt) 1000 mal gehört/gelesen.
Aus dem Schreibautomaten?

 Juli äußerte darauf am 27.07.26 um 09:48:
Textbaustein aus dem leiderleiderisso-Automaten.

 niemand ergänzte dazu am 27.07.26 um 10:28:

"Wir lassen uns unsere offene Gesellschaft nicht nehmen"
Nicht nötig, wir machen sie selbst kaputt      :D

LG niemand

Antwort geändert am 27.07.2026 um 10:28 Uhr

 Juli meinte dazu am 27.07.26 um 10:43:
Es ist eine hohle Floskel geworden, der Inhalt ist ausgelaufen.

 downunder (27.07.26, 11:05)
Ein sehr eindrucksvoller Text. Ich möchte folgendes dazu beisteuern: Iich habe ohne Mitglied der Partei zu sein (es handelt sich um eine ehemalige Arbeiterpartei :) ) für den Stadtrat kandidiert. Wir waren uns darüber einig, dass ich nicht auf den vorderen Listenplätze kandidiere, sondern das meine Stimmen die Kandidatin auf Listenplatz 1 unterstützen. Ich habe in einer Versammlung angemerkt, dass meine Frau sich nicht mehr traut, abends durch den Stadtpark  zu gehen, weil sich dort zu dieser Tageszeit vorwiegend – ich sage es jetzt einmal korrekt – People of Colour und arabischstimmige Männer aufhielten. Sie fühle sich dort als Frau nicht mehr sicher.

Da musste ich mir von einem der Parteioberen vorwerfen lassen, dass meine Frau offensichtlich ein Problem mit Ausländern habe. Ich habe darauf entgegnet, dass dann wohl sehr viele Frauen  in der Stadt ausländerfeindlich wären, weil meine Frau nicht die einzige ist, die sich nicht mehr in den Park traut.

Aber irgendwann ist Schluss mit lustig. Ausländische Mitbürger und Mitbürgerinnen, die  die hiesigen Gesetze respektieren und zum Bruttosozialprodukt beitragen, sind herzlich willkommen. Wirklich schutzbedürftige Personen, denen in ihrer Heimat Verfolgung droht auch. Der Rest nicht. Punkt.

 niemand meinte dazu am 27.07.26 um 11:17:
@ Downunder

.....  Danke für diesen Kommentar     <3

 Juli meinte dazu am 27.07.26 um 11:18:
... nur dass jenes "islamistische Milieu Berlins" (wahrscheinlich auch anderswo) nur z. T.  aus Ausländern besteht. Dank Einbürgerungspolitik, welche auch und besonders durch die ehemalige Arbeiterpartei forciert wurde, sind ganz viele von denen deutsche Inländer geworden.

 downunder meinte dazu am 27.07.26 um 11:46:
Das kann ich nicht zu beurteilen, weil ich nicht in einer Großstadt wohne. Meine Tochter (sehr groß, blond, dank  kontinuierlichem Sport seit frühester Jugend sehr sportliche Figur, sehr hübsch, sehr intelligent) kann sich in der Stadt nicht mehr frei bewegen, weil sie stets und ständig von der Klientel, die Du wahrscheinlich meinst angemacht wird. Es kamen auch schon einige sexuelle Übergriffe vor. Sie hat mir vor ein paar Tagen eine Sprachnachricht geschickt, in der laute Pfiffe zu hören waren. Sie sagte  hierzu nur, dass das wieder irgendwelche Idioten wären und dass dies noch harmlos sei. Allerdings stehen die deutschen Mitbürger (vor allem die älteren mit  Ehering) Den Kollegen in nichts nach. Sie erkundigte sich neulich  in einem Geschäft nach einer Lampe. Ein älterer Verkäufer zeigte ihr grinsend eine Penislampe. Einfach widerlich.

Antwort geändert am 27.07.2026 um 11:47 Uhr

 Juli meinte dazu am 27.07.26 um 11:59:
Blöde Sprüche, Pfiffe sind ... blöd. Sexuelle Übergriffe sind kriminell. Egal vom wem sowas kommt. 
Pauschalisierung hilft aber wenig.

(Der Begriff Islamismus ist aber jetzt keine Pauschalisierung, er bezeichnet eine Ideologie.)

 downunder meinte dazu am 27.07.26 um 13:24:
Ich habe nicht pauschaliert, sondern aus dem Alltag meiner Tochter berichtet. Nicht mehr und nicht weniger. Da verbieten sich jegliche  Beschönigungen, die ich Dir natürlich nicht unterstelle.

 Juli meinte dazu am 27.07.26 um 14:27:
Natürlich hoffe ich, dass es im Alltag deiner Tochter auch andere, weniger stresshafte Begegnungen mit männlichen Zeitgenossen gibt. Das ist nicht als Relativierung des von dir geschilderten gemeint, sondern als Ergänzung.

 downunder meinte dazu am 27.07.26 um 15:51:
Ich habe das auch nicht so verstanden. Die Belästigungen auf meine Tochter nehmen leider überhand, dies aber sowohl von deutschen als auch internationalen Männern, wobei letztere allerdings deutlich in der Mehrzahl sind.

 Moppel (27.07.26, 14:45)
ddie Antwort findet man in meinem Text Imperial... ;)
oder kurz gefasst: Weil wir doof sind...
lG von M.

 Juli meinte dazu am 27.07.26 um 14:57:
Weil wir doof sind...

... das wirds sein.

 Morphea meinte dazu am 27.07.26 um 17:31:
Downunder, meine Tochter dunkelhaarig und Ungarin, lebt in Brüssel, sie ist nicht ängstlich erzählt aber dass sie schon mehrfach Schießereien unter Muslimen erlebt hat, wenn sie zufällig nur die Strasse entlanglief und seither diese Gegenden meidet. Sie erzählt dass sie und ihre Freundinnen sich nicht ohne Kopftuch durch den Park trauen weil sie dann nicht mehr belästigt werden. In der U-Bahn werden Frauen begrapscht, nun  fährt sie keine U-Bahn mehr. Ich möchte das einfach mal erwähnen weil es eine Realität ist die ich auch nie wahrhaben wollte und es macht mich unfassbar traurig. Auch ich habe schlimme Erlebnisse gehabt und nie habe ich diese Erlebnisse auf alle anderen projiziert weil es nicht fair ist und diese Fairness will ich mir bewahren , aber eben auch einen ehrlichen Umgang mit diesen Situationen die ebenso nicht verschwiegen werden dürfen.

Antwort geändert am 27.07.2026 um 17:32 Uhr

Antwort geändert am 27.07.2026 um 20:56 Uhr

 Juli meinte dazu am 27.07.26 um 17:45:
Danke Morphea für deine Offenheit. Es bestätigt downunders Erfahrungen. 
Wir wissen es seit der Kölner Silverstenacht alle, dass es Verhaltensmuster gibt, die mit unserer Kultur nicht kompatibel sind.
Mich macht das auch traurig, aber es hilft nicht, den Kopf in den Sand zu stecken oder unters Kopftuch. Was du über den Park schreibst und die nogoaereas, das ist schon mehr als nur Unterwanderung, das ist Dominanz.

Antwort geändert am 27.07.2026 um 17:46 Uhr

 Augustus meinte dazu am 28.07.26 um 19:33:
Die „meisten“ Muslime fühlen sich hier halt als Eroberer. Neben deren Familie steht Mohammed und dann noch Allah drüber. Egal in welche fremde Stadt Mohammed einst eingezogen ist, dann immer als - Eroberer. Und natürlich gehört dem Eroberer nicht nur die Steine und Wände und Boden des Landes, sondern auch darin lebende Frauen. In islamistischen Kreisen gibt es Bemühungen die „anderen“ als Christen zu sehn, die nun für den Überfall von vor über 1.000 Jahren in Jerusalem und co. Tribut an die Islamisten zu leisten haben in Form von Bürgergeld

Eine solche geistige Haltung im 21 Jahrhundert? Ja, in der Tat.

 Juli meinte dazu am 28.07.26 um 19:40:
Die „meisten“ Muslime

Das ist die spannende Frage, wieviele sind jetzt diese meisten?
Wo findet man zb. Prozentzahlen darüber?

Dass es die in beträchtlicher Zahl gibt, wahrscheinlich schon.
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