Aus der Art gefallene Vorstellungen des wirklichen Lebens
Petra, die Frau vom Nachbarn
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Alte Männer und ihre Schriften
Der Kanzler hält sich,
für einen großen.
Ebert, Trump, Xi ...
Petra,
die Frau vom Nachbarn,
denkt,
er irrt.
Sie denkt an ein Buch,
"Mehr Kapitalismus wagen"
Er denkt:
> „Der Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung.“
> „Der Sozialstaat soll nur noch das Nötigste absichern – Nahrung, Sicherheit, Grundversorgung.“
Privatisierung von Rente und Krankenversicherung
Merz fordert kapitalgedeckte Vorsorge und risikoabhängige Kopfprämien.
> „UNTERSCHICHTEN“ sollen höhere Beiträge zahlen.
Trickle-down-Logik
Merz Ansatz:
oben entlasten, unten kürzen – der Markt werde es richten.
Empirische Widerlegung:
- IWF-Studie 2015
- Stiglitz’ Analysen
Beide zeigen:
Wachstum entsteht durch Stärkung der unteren Einkommensgruppen,
nicht durch Entlastung der oberen.
Widerspruch zwischen „weniger Staat“ und Zwang zur Aktienrente
Merzche Inkonsistenz:
> „Ausgerechnet der Mann,
der sonst jede staatliche Vorgabe als Bevormundung geißelt,
entdeckt seine Liebe zum Zwang,
wenn Zwang gut für die Börse ist.“
Finanzmärkte: Deregulierung erzeugt Krisen
Die Finanzkrise 2008 zeigte:
- unregulierte Märkte destabilisieren Volkswirtschaften
- private Vorsorge ist krisenanfällig
- staatliche Sicherungssysteme sind Stabilitätsanker
Sozialstaat als Standortfaktor
Moderne Forschung zeigt:
- Sozialstaaten stabilisieren Nachfrage
- reduzieren politische Polarisierung
- erhöhen Produktivität durch Bildung und Gesundheit
Ein Minimalstaat führt zu:
- höherer Ungleichheit
- geringerer sozialer Mobilität
- politischer Radikalisierung
- wirtschaftlicher Instabilität
In einer Welt multipler Krisen ist ein starker Sozialstaat ein Sicherheitsfaktor.
Petra denk,
Merz sein Modell eines neoliberalen Minimalstaats ist in der heutigen Welt nicht nur sozial riskant,
sondern ökonomisch und geopolitisch untragfähig.
- Gegen China zu liberal
- Gegen Trump zu freihändlerisch
- Gegen Finanzkrisen zu dereguliert
- Gegen Ungleichheit zu passiv
- Gegen gesellschaftliche Spaltung zu blind
© EVdR 09_2026
Mehr Kapitalismus wagen: Wege zu einer gerechten Gesellschaft
Buch von Friedrich Merz