Dies irae dies illa, solvet saeclum in favilla.
An dem Tag des Zorns wird diese Welt
Mit allem Gut und Geld
in Asche weiß und glutrot übergehen.
Im erwarten dieser schweren Zeit
einer grenzenlosen Trockenheit
möchte ich noch ein paar Jahre
wie ein bewässerter Garten sein,
in dem ich,
nie mehr verschmachten muss?
Ich bekenne vor allen,
- es fehlen in meinem Leben oft die Jubellieder
die Lieder der Erlösten
und der fröhliche Regentanz der Kinder.
Helft mir,
den Trauer dieses Tages
in Jubel
und Kummer in Freude zu verwandeln.
Denn Ich allen bin viel zu viele,
die sich gegen mich vereinen
- gemeinsam gegen mich heranziehen,
um mir das Zittern über meine Zukunft zu bringen.
Dann fühlt es sich an
wie die Wehen einer erst-gebärenden Frau.
Wer baut mit mir nun Wälle und Mauern,
starke Tore und hohe Türme,
um mich vor mir zu schützen.
Aber was wäre das für ein Haus,
für eine Burg und für ein Fürstenschloss,
dass ich mir bauen könnte?
Was wäre das für ein Ort,
den meine Hand gemacht hätte.
Manchmal halte ich mich durchaus für einen Menschen,
für den Himmel und die Erde eins sind.
Ich vergesse dabei,
leichtsinnig wie ich bin:
70 Jahre bin ich alt
In vielem brauche ich Hilfe
und sollte,
wenn ich an die Zukunft denke
auch mein Ende betrachten.
Dies irae dies illa, solvet saeclum in favilla.
An dem Tag des Zorns wird diese Welt
Mit allem Gut und Geld
in Asche weiß und glutrot übergehen.