Zustandsbericht einer geschundenen Seele

Gedicht

von  GastIltis

Ich gehe kilometerlang

bis ich bemerke, ich bin krank.

Dort zieht es mir die Schuhe aus

und ich geh ohne sie nach Haus.


(Der Reim aus/Haus erscheint noch mal,

das heißt, mein Wortschatz ist sehr schmal).

Zu Hause spiele ich auf Strümpfen

in Ruhe einen Grand mit Fünfen.


Doch wer wie ich zehn Zehn besitzt,

nicht gleich entsetzt ins Pfandhaus flitzt.

Mit einem Gang ins Kartenhaus

such ich ein bessres Blatt mir aus.


Schon spiel ich einen Grand mit Zehnen,

mit Kontrabass, Purée und Tränen.

Wer Skat spielt mit nem Rommé-Blatt

meist einen an der Ommé hat.


Insofern tue ich hier kund:

es reicht schon, wenn die Füße wund.

Um weiterhin gleich zu erwähnen

mit einem breiten Froschmaul-Gähnen:


Matt zieht zurück sich in die Wildnis

ein Beute greifender GastIltis.



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