Favonius verführt eine Wanderdüne.
Er fragt nicht nach dem Woher und Wohin.
Die Welt verliert sich in Schuld und in Sühne,
und die Zeit entschwindet ganz ohne Sinn.
Die andern Winde entführn arme Seelen
und fragen nicht nach dem Zuvor und dem Dann.
Sie zweifeln nicht, rätseln nicht, und sie wählen
nicht. Denn sie fürchten nicht Acht oder Bann.
Sie spüren nicht Hunger, und sie atmen nicht Stille,
denn da, wo es still ist, da wartet die Not.
Mit ihr die Verzweiflung, nicht Mut oder Wille.
Nur Abschied, Erinnerung, Elend und Tod.
Favon und die andern verwehn und enteilen.
Die Zeit wird vergehn und im Nirgends verweilen.