An Dromeda vorbei von Stern zu Stern

Gedicht

von  GastIltis

Der Geist des Herrn schwebt überm Wasser.

Sein Name Gamal Opdenlöffel Nasser.

Dann gibt, vom langen Schweben schlapp,

der Geist des Herrn den Löffel ab.


Der Orient verfällt in tiefste Trauer,

der Okzident, Jahrzehnte schon auf Lauer,

tut es ihm gleich. Wer öffnet nun

das Himmelreich?


Die Welt erstarrt in schwerer Dürre,

statt Weizenbier gibt es nur Plörre,

die Meere gehen ganz zu Grunde,

dem letzten Wachen schlägt die Stunde,

ein paar der Reichen, gottverloren,

haut man das Zwerchfell um die Ohren,

die Gletscher reißen, die sich Hände reiben,

zu Tal, kein Mensch davon wird übrigbleiben,

dort gibt es nichts, nur noch Gerölle.

Verschüttet ist das Tor zur Hölle.


Nur der Gedanke an den Namen

vom Geist des Herrn

schwirrt irgendwo an Dromeda

vorbei ganz fern. Von Stern

zu Stern.



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