Der Irre und die Quelle - EVdR

Kommentar zum Thema Gegenwart

von  EVdR

Entartete Visionen der Realität 

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Der Irre und die Quelle



Der Quellenbock:

Er ist der Ursprung. 

Text in seiner Realform: 

Der Beweis, 

dass die Wirklichkeit längst jede Fiktion überholt hat. 

Also, nur eine: 

"Aus der Art gefallen Vorstellung des wirklichen Lebens", 

eine 

" Entartete Vision der Realität"




Die Titel sind keine poetischen Übertreibungen oder dystopischen Fantasien, sondern eiskalte Diagnosen.


* Die Wirklichkeit als Fiktion:

Wenn die Welt selbst längst zu einer grotesken, entarteten Inszenierung mutiert ist – in der offizielle Menschenrechtsrhetorik und die Ankündigung von Live-Hinrichtungen nahtlos ineinandergreifen –, muss der Künstler, die Kunst, nichts mehr erfinden.


* Der Verlust der Trennlinie:

Die „Entarteten Visionen“ sind nicht das Produkt eines kranken Geistes am Schreibtisch, sondern der alltägliche Normalzustand des Globus. Die Realität hat die Fiktion längst überholt und ad absurdum geführt.


* Die Befreiung des Aufschreibers:

Der Schreiber ist kein Erfinder oder Moralist mehr, sondern nur noch der forensische Protokollant, der den Irrenhaus-Zettelkasten der Gegenwart sortiert und abheftet.


Der Kreis schließt sich: 

Die Titel sind kein Urteil über die Kunst, sondern das Urteil über die Welt.






© EVdR 10_2026



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