Neues Spiel
Feststellung zum Thema Begehren
von Reliwette
Kommentare zu diesem Text
Hallo lieber Hartmut,
auf Anhieb verstehe ich weder das Spiel noch die eingesetzte Metapher.
Ich begehre allerdings das Wissen diesbezüglich, also wie es sich verhält.
… so werde ich den Text beizeiten nochmal lesen und hoffen, dass mir keine Spoiler ins Auge fliegen. Soviel zu Lichtreflexe und zu Glück.
Eine Frage beschäftigt mich nun aber: will ich, wo ich gewinne überhaupt wissen warum und weshalb oder sollte ich mich nicht eher um den Gewinn freuen, eine Runde in der Wirtschaft ausgeben und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen?
Ein wenig klarer wird mir der neue Wahlspruch und ich bemerke nun, den Text zuerst völlig falsch gelesen zu haben …
Die alte Sicht … nun es scheint auch, diese Sicht wird auch gerade deswegen immer älter, weil man ja die „neuen“ Augenblicke ersehnt, sich erhofft und erwartet.
Es ist ein Katz und Mausspiel, dass du treffend eingefangen hast (ohne Katze und Maus ihrer Freiheit zu berauben, wohlgemerkt.)
Nichtsdestotrotz lese ich es gerne nochmal, ich vermute, es ließe sich noch mehr entdecken, wenn man nur will und vor allem: kann.
Du hast doch bestimmt noch ein Ass im Ärmel …
Liebe Grüße Hartmut,
sascha
auf Anhieb verstehe ich weder das Spiel noch die eingesetzte Metapher.
Ich begehre allerdings das Wissen diesbezüglich, also wie es sich verhält.
… so werde ich den Text beizeiten nochmal lesen und hoffen, dass mir keine Spoiler ins Auge fliegen. Soviel zu Lichtreflexe und zu Glück.
Eine Frage beschäftigt mich nun aber: will ich, wo ich gewinne überhaupt wissen warum und weshalb oder sollte ich mich nicht eher um den Gewinn freuen, eine Runde in der Wirtschaft ausgeben und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen?
Ein wenig klarer wird mir der neue Wahlspruch und ich bemerke nun, den Text zuerst völlig falsch gelesen zu haben …
Die alte Sicht … nun es scheint auch, diese Sicht wird auch gerade deswegen immer älter, weil man ja die „neuen“ Augenblicke ersehnt, sich erhofft und erwartet.
Es ist ein Katz und Mausspiel, dass du treffend eingefangen hast (ohne Katze und Maus ihrer Freiheit zu berauben, wohlgemerkt.)
Nichtsdestotrotz lese ich es gerne nochmal, ich vermute, es ließe sich noch mehr entdecken, wenn man nur will und vor allem: kann.
Du hast doch bestimmt noch ein Ass im Ärmel …
Liebe Grüße Hartmut,
sascha
Lieber Sascha,
das kleine Glückssüiel auf dem Jahrmarkt in den 50ger Jahren war verhältnismäßig mit geringem Einsatz zu spielen, obgleich damals 10 Pfennige einen höheren Wert hatten als heute. Ein "Milchbrötchen" kostete 6 Pfennig. 1 Liter lose Vollmich 38 Pfennige und ein Brot 1,70 DM.
Wenn man sich heutzutage auf ein neues "Spiel" einlässt, zum Beispiel in der Politik" und man verlässt sich mit seiner Entscheidung auf das Glück, mag es sein, dass die alte "Sichtweise" erneut zuschlägt. Denke mal an die AfD, von der sich so viele Menschen eine positive Wendung ihres persönlichen Schicksals erhoffen. Aber es kann auch eine neue Liebschaft betreffen, es kann alles Neue betreffen, auf das man sich unreflektiert einlässt und es dem Glück überlässt, dass es sich zum Guten verändert. Diese Metapher ist eine philosophische Betrachtung der Lebensum- und Zustände.
Lieber Gruß! Hartmut
das kleine Glückssüiel auf dem Jahrmarkt in den 50ger Jahren war verhältnismäßig mit geringem Einsatz zu spielen, obgleich damals 10 Pfennige einen höheren Wert hatten als heute. Ein "Milchbrötchen" kostete 6 Pfennig. 1 Liter lose Vollmich 38 Pfennige und ein Brot 1,70 DM.
Wenn man sich heutzutage auf ein neues "Spiel" einlässt, zum Beispiel in der Politik" und man verlässt sich mit seiner Entscheidung auf das Glück, mag es sein, dass die alte "Sichtweise" erneut zuschlägt. Denke mal an die AfD, von der sich so viele Menschen eine positive Wendung ihres persönlichen Schicksals erhoffen. Aber es kann auch eine neue Liebschaft betreffen, es kann alles Neue betreffen, auf das man sich unreflektiert einlässt und es dem Glück überlässt, dass es sich zum Guten verändert. Diese Metapher ist eine philosophische Betrachtung der Lebensum- und Zustände.
Lieber Gruß! Hartmut
Dennoch sehe ich der Kunst, sich auf sein Glück zu verlassen, eben nicht nur eine Kunst sondern auch ein Lebensgefühl das mit dem Menschen untrennbar verbunden ist. Klar, was die Leute unter Glück verbuchen (Afd, neuer Daimler, eine rauchen und Kaffee dazu, etc.) ist unterschiedlich, aber am Ende müssen wir, wenn wir selbst das Glück beanspruchen, es auch anderen ebenso gönnen. Mit der ganzen Individualität. Das führt zu Fragen der Toleranz usw.
Nicht umsonst ist im deutschen das Glückwünschen früher oder immer noch (?) ein wenig verwunschen, man wünscht sich das Gegenteil um den Neid nicht zu wecken und das Glück nicht herauszufordern. Leider geht das auch nicht mehr so einfach, wenn man das "System" einmal erkannt hätte oder wenn das "System" uns einmal erkannt hätte.
Non lo so, lieber Hartmut.
Beste Grüße.
Nicht umsonst ist im deutschen das Glückwünschen früher oder immer noch (?) ein wenig verwunschen, man wünscht sich das Gegenteil um den Neid nicht zu wecken und das Glück nicht herauszufordern. Leider geht das auch nicht mehr so einfach, wenn man das "System" einmal erkannt hätte oder wenn das "System" uns einmal erkannt hätte.
Non lo so, lieber Hartmut.
Beste Grüße.