Hab Dank

Lyrischer Prosatext zum Thema Abschied

von  Reliwette

Weine nicht,Adamia,

wenn Schatten über

Steppengras fingern


Dein Atem streift

das Filigran der Eiskristalle

auf blinden Fensterscheiben


De Welt verlangt Aufbruch,

und die Suche nach Identität

endet nicht unter Herbstlaub,

die Mülltonnen sind voll!


Nein, weine nicht,

die Zeit heißt Umbruch

und Aufbruch,

dynanisch

flirren Kräfte im Raum


Kein Platz für Seifenblasen

und Tagträume mehr,

meine Gedanken

enden an der Küste zum Meer


Hab Dank für die Zeit!


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Kommentare zu diesem Text


 Saira (30.09.26, 15:15)
Moin Hartmut, 

eindrückliche Bilder, die noch eine Weile nachklingen. Besonders der Wechsel zwischen den stillen Naturbildern und dem Gedanken an Aufbruch gefällt mir.

Ein nachdenklicher Text mit einem sehr schlichten Schluss.

Liebe Grüße
Saira
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