Gedicht im Telegrammstil

Gedicht

von  Janna

Bernsteinaugen, blondes Fell,

schwarze Schnauze, Hängeohren.

Mäusefangen superschnell,

da mit Jagdinstinkt geboren.


Malinois-und Windhund-Mix,

ungeliebter Straßenhund.

Kommt Mann näher, rennt er fix,

dafür hat er guten Grund.


Schläge, Tritte, fortgejagt,

er lebt jetzt im Rübenfeld,

wo er alte Knochen nagt,

sich versteckt vor dieser Welt.


Unerwartet kommt die Wende,

jemand nimmt ihn bei sich auf.

Hundeelend nimmt ein Ende

und es geht für ihn bergauf.






Anmerkung von Janna:

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Kommentare zu diesem Text


 Juli (17.10.26, 10:19)
Das braucht Geduld, bis er wieder dem Menschen vertrauen kann.

 Vaga (17.10.26, 11:55)
Ein Gedicht, das mich thematisch total 'abholt', liebe Janna! Mir gefällt dieser präzise Telegrammstil sehr gut. Du schaffst es hier, das Thema 'Mensch und Tier' literarisch gehaltvoll, ehrlich und ungeschönt zu verarbeiten, ohne in die Falle der sentimentalen Romantisierung zu tappen. Das echte Wesen des Tieres und seine Realität kommen hier voll zur Geltung.

Auch das Foto mag ich sehr - gerade weil es ein so reales Abbild des geliebten Tieres zeigt und dabei die lebendige Ausstrahlung und Persönlichkeit des Hundes ganz ohne künstliche Filter einfängt.
LG - Vaga
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