Aus der Art gefallene Vorstellungen des wirklichen Lebens
Petra, die Frau vom Nachbarn
-------------------------------------
Gerechtigkeit und die Sicht des Kanzlers
Der Kanzler redet,
über Gerechtigkeit,
hört Petra,
die Frau vom Nachbarn.
Für ihn,
geht es nicht
um Verteilungsgerechtigkeit.
Chancengerechtigkeit,
sein Credo.
Petra denkt,
hat er,
eine Ahnung,
von dem,
was er sagt?
Verteilungsgerechtigkeit
beurteilt, wie:
Ressourcen,
Vermögen,
Einkommen
und Güter
innerhalb einer Gesellschaft verteilt sind.
Es geht um die Frage,
ob das Ergebnis eines wirtschaftlichen
und gesellschaftlichen Prozesses
als fair empfunden wird.
Chancengerechtigkeit,
verlangt,
dass alle Menschen,
die gleichen fairen Startbedingungen
und
Entwicklungsmöglichkeiten im Leben vorfinden
– völlig unabhängig von Faktoren wie:
Herkunft,
Geschlecht,
Hautfarbe
oder
dem sozialen Status der Eltern.
Sie denkt,
eines geht nicht,
ohne das Andere.
Und was Macht er?
Teilhabe begrenzen
Soziale Leistungen kürzen
Steuern erhöhen und erfinden,
statt Entlastung
Der Kanzler setz auf den Motor der Leistung
– während Menschen sich fragen,
ob er sieht,
dass manche Autos ohne Sprit an der Startlinie stehen.
Menschen unwürdiges Leben?
Ausschuss?
Für den Scheitehaufen,
der Geschichte?
Es ist
erst
80 Jahre
her
Euthanasie
Erfassung,
Selektion,
Tötung,
von chronisch kranken,
geistig oder körperlich behinderten Menschen
Von Menschen,
die als „sozial unangepasst“ galten.
Wirtschaftlicher „Ballast“ für die Volksgemeinschaft,
weil sie das Kriterium
der wirtschaftlichen
und
ideologischen „Leistungsfähigkeit“
nicht erfüllten.
© EVdR 10_2026