Mittendrin
Die Nacht ist wie ein Haus,
das seine Türen schließt.
Es macht ihr gar nichts aus,
dass meine Träne fließt.
Der Dunkelheit zum Trotz
im Park noch buntes Licht,
und eine Geige singt
sehr zärtlich Weine nicht!
Weit der Himmel, voller Sterne,
mittendrin der gute Mond.
Er schickt einen Gruß von ferne,
dass die Nacht sich doch noch lohnt.
Schutzpatron der Liebespärchen,
segnend sie mit Silberglanz,
schenk auch mir ein solches Märchen,
länger als der längste Tanz.
Ein Mädel ist noch frei,
wir drehen uns verliebt,
als wäre nichts dabei.
Die Geige Funken stiebt.
Sogar der lange Kuss,
er fühlt sich richtig an.
Vergessen der Verdruss,
ob ich noch lieben kann.
Weit der Himmel, voller Sterne …
Ich bin kein Bettler mehr,
der stumm um Liebe fleht.
Mein Mädel nimmt nicht schwer,
dass es ums Ganze geht.
Weit offen steht die Nacht
für alles, was sich tut.
Der Geige Zaubermacht
gibt uns dazu den Mut.
Weit der Himmel, voller Sterne …