Längst
Gedicht
von HansBeislschmidt
Kommentare zu diesem Text
Hallo, Hans, dein Gedicht berührt mich und hinterlässt in meinem Kopf einen ganz leisen, aber schwerwiegenden Nachhall.
Was mir beim Lesen besonders nahegegangen ist, ist der spürbare Wandel in der Perspektive: Wie du in Zeile 7 und 8 zunächst mit einem fast distanzierten, unpersönlichen 'man' den Blick auf das Trägerwerden des Lebens richtest und dann am Ende aber, in den letzten Zeilen, die Deckung komplett fallen lässt und zu einem ganz verletzlichen "Ich" findest.
Deine Schlusszeile
ist einfach grandios. Sie bringt das existentielle Gefühl, die eigene Zeit oder Kraft zu überdauern, meines Erachtens optimal auf den Punkt und schneidet (mir) tief ins fühlende Herz.
Herzliche Grüße - Vaga
Was mir beim Lesen besonders nahegegangen ist, ist der spürbare Wandel in der Perspektive: Wie du in Zeile 7 und 8 zunächst mit einem fast distanzierten, unpersönlichen 'man' den Blick auf das Trägerwerden des Lebens richtest und dann am Ende aber, in den letzten Zeilen, die Deckung komplett fallen lässt und zu einem ganz verletzlichen "Ich" findest.
Deine Schlusszeile
Ich wollt' doch nie so lange bleiben.
Herzliche Grüße - Vaga
Hallo Vaga,
es dauert oft lange bis man eine Seele findet für seine Worte, um so schöner ist einen Bruder/Schwester im Geiste zu treffen.
Ich wollte nicht so lange bleiben .... wäre der Titel des nächsten Buches gewesen, wenn mir die Gesundheit nicht noch weitere Knüppel zwischen die Beine wirft.
Es ist bei uns Ausdruck eines Gastes, der auf Besuch bei einem Gläschen die Zeit vergessen hat und die Dämmung draußen bemerkt. Genauso fühle ich mich -- als Gast in dieser Welt, der sich diskret verabschieden muss.
Freut mich, dass dir mein kleines Werk gefallen hat,
LG Hans
es dauert oft lange bis man eine Seele findet für seine Worte, um so schöner ist einen Bruder/Schwester im Geiste zu treffen.
Ich wollte nicht so lange bleiben .... wäre der Titel des nächsten Buches gewesen, wenn mir die Gesundheit nicht noch weitere Knüppel zwischen die Beine wirft.
Es ist bei uns Ausdruck eines Gastes, der auf Besuch bei einem Gläschen die Zeit vergessen hat und die Dämmung draußen bemerkt. Genauso fühle ich mich -- als Gast in dieser Welt, der sich diskret verabschieden muss.
Freut mich, dass dir mein kleines Werk gefallen hat,
LG Hans