Die Dreckshütte

Roman zum Thema Eigene Welt

von  Alex


Die Bude, in der Fabi wohnt, ist klein, dreckig und voller Schrott, den keiner braucht. Irgendwo dazwischen steht eine Musikanlage, da liegt eine Matratze, in der Ecke steht ein gnadenlos versiffter Herd und an den Wänden hängen Bilder. Die Bilder sind so schön, dass es ihr Tränen in die Augen treibt. " Hast du das gemalt?", fragt sie und er nickt nur. " Ja, ist alles Schrott", murmelt er. Das ist eine seiner nervigsten Charakterzüge, wird sie bald bemerken. Er kann einfach nichts gut finden, was von ihm kommt, weil er sich selbst nicht gut findet. Das ist jedenfalls ihre Vermutung. Er malt sehr fröhliche, bunte Bilder. Sie sind größtenteils abstrakt gehalten. Aus ihnen spricht eine Sehnsucht nach Leben, die einen mitreißt. So fühlt es sich jedenfalls für sie an. Sie lässt zu, dass die Bilder sie ergreifen und steht lange nur einfach so da, vor jedem Bild ein paar Minuten. An diesem Tag zieht sie bei ihm ein.


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Kommentare zu diesem Text


 Aron Manfeld (24.10.26, 18:41)
Ich hatte Dich zum Kaffee eingeladen, lieber Alex. Nun machst Du einen Roman daraus.

 Vaga (24.10.26, 18:57)
An diesem Tag zieht sie bei ihm ein.
Das ist verständlich: Sie braucht die Zeit der Nähe zu ihm, um seine Bilder und ihn selbst noch besser verstehen zu können, als sie es - allein durch ihre empathisch beobachtenden Blicke - teilweise jetzt schon kann.
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