Die Philosophen des Altertums waren sich weitgehend darin einig, dass es Glück ohne Tugend (arete, virtus) nicht gibt. Nach ihrer Auffassung konnte man sich Glück verdienen.
Heute sind die Vorstellungen vom Glück viel breiter gefächert. Man ist der Auffassung, dass man niemandem vorschreiben sollte, womit er sein individuelles Glück findet. An dieser Haltung möchte ich nichts ändern, denn die Toleranz bewahrt vor Fanatismus.
Dennoch bleibt die Frage, ob es allgemeinverbindliche Vorstellungen vom Glück gibt. Unabhängig davon, ob sie jeder erreichen kann.
Mir scheinen diese Glücksauffassungen allgemein gebilligt zu werden:
Gespräche mit Freunden machen glücklich.
Erwiderte Liebe bringt Glück.
Wer oft singt, macht sich glücklich.
Freisein von Schmerzen nach langer Krankheit bedeutet Glück.
Gesundheit ist eine Voraussetzung für Glück.
Wie denken Sie darüber? Gibt es allgemeinverbindliche Vorstellungen von Glück?
Anmerkung von EkkehartMittelberg:
Foto: Pixabay,toanmda
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