November-Elegie

Gedicht

von  niemand



Ein Tag löscht heut

sein Sonnenlicht

ein Monat übt sich

im Verzicht


Ein Nebel geht

um Haus und Haupt

das Gras verdorrt

ein Baum entlaubt


Ein Mensch verspürt

die Zeit wird knapp

legt Kranz und Kerze

auf ein Grab


und denkt in ihrem

Flackerschein:


noch bin ich

und noch darf ich sein



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Kommentare zu diesem Text


 Nuna (01.11.26, 16:47)
berührend, melancholisch schlicht, dies Gedicht :)
LG Nuna.

(In z 13 ein kleiner Tippfehler: in anstatt ihn)

 niemand meinte dazu am 01.11.26 um 16:59:
Herzlichen Dank, liebe Nuna, dass Du den Fehler bemerkt hast
und besonders freue ich mich, dass die Bemerkung öffentlich geschieht, die meisten machen das heimlich und da bin ich kein
Freund von. Fehler sind dazu da um korrigiert zu werden ohne Scham.     ;)   Herzlichen Dank auch fürs Gefallen!
Mit lieben Grüßen, Irene
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