Schwarzer Diamant

Gedicht

von  Pearl

Leer wie eine Wüste. Sand.

Doch sie hält ihre eig'ne Hand.

Riecht die Nacht.

Die Schlange legt sich um ihr Herz.

Sie möchte weinen, schreien.

Die Schlange flüstert ihr ins Ohr:

"Noch Schönes hast du vor."

Carbonado ist ihr Augenlicht.

Sie spricht

zur weichesten der Farben.

Die Schlange trägt das Schwarz der Raben,

wie ihr Schmetterling,

und kriecht den Hals entlang, zur Stirn.

"Du denkst seehr viel. Doch es ist gut."

Die Schlange ruht,

erhebt sich dann über ihren Kopf.

Und sie erwacht. 

Das schwarze Nichts ist Gott.



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Kommentare zu diesem Text


 KriegerinDerTräume (22.01.26, 06:30)
Was für ein Albtraum!
Für mich ist Gott der Erlöser, der uns von unseren Sünden befreien wird. Und er ist Alles. Aber das ist nur mein Empfinden. Ich will keine religiöse Diskussion auslösen.

LG A.

 Pearl meinte dazu am 22.01.26 um 08:05:
Ich meinte nicht die Schlange mit Gott. Obwohl sie auch Gott ist. Gott ist für mich in allem. 

Das Universum, die Galaxien... Gestern habe ich es so gesehen. Doch ich bleibe offen für verschiedenste Symbole von Es... ( ich glaube er ist nicht Mann ). Obwohl er auch die Männer ist. 


Ich liebe die Symbole der Schlange und des Schmetterlings. Sie bedeuten Transformation.

LG

 KriegerinDerTräume antwortete darauf am 22.01.26 um 08:13:
Ein tiefgreifender Wandel ist immer wünschenswert. Er erfordert aber Audauer und Durchhaltevermögen.
Ich mag auch Symbolik.

 DavidW (22.01.26, 14:27)
Sogar auch "die Männer."
Da hamwa ja nochmal Glück gehabt, werte Prophetin.

 Pearl schrieb daraufhin am 22.01.26 um 23:50:
Hihi. Danke, lieber DavidW für den sweeten und humorvollen Kommentar!

Er wärmt mein Herz.

Steffie
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