.

Text

von  Pearl

Winternächte, lange Nächte.

Ich bin wie ein Igel, rolle meinen Körper zusammen und trinke Ingwertränen.


In wenigen Monaten wird der Himmel blassblau, babyrosa, barbiepink, blütengelb und pfefferminzgrün sein. 

Doch ich werde mich wieder fragen, und wieder, warum zur Hölle, warum nur.


Traurigkeit.


Tiere fühlen Schmerz. Bäume. Blumen weinen.

Tassen tanzen Tee, bis sie springen und heilen.

Lippen flüstern Worte, ehrlich und von innen,

bis sie eine andere, bessere Wiese finden.


Jetzt bin traurig wie ein zu tief geratenes Fis.

Doch jeder neue Morgen birgt ein weiteres Geheimnis.

Ich bin immer anders, doch eigentlich ein Stern,

der immer noch das Menschsein lernt.


Wir sind immer anders, doch bleiben uns doch gleich.

Manchmal fallen wir, schneeflockenweich.

Oft möchte ich weinen. Doch in mir ist es still.

Die Musik bleibt stumm, wenn ich tanzen will.


Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Zur Zeit online: