Der Garten

Gedicht

von  Pearl

Der Garten aus dem meine Seele

besteht, steht in gläserner Blüte.

Diebe! Die Elstern fliegen umher

ums Lilienheer. Die Rose blüht

früh und am Abend immernoch.

Ihren Docht entzünden Nachtkerzen.

Füge ihnen keine Schmerzen zu.

Nicht nur ich, ...ihr Licht ist zerbrechlich.

Nächtlich scheinen Sterne, genauso

der Mond fastweiß.

Leicht ist es leise zu warten,

an jenem Ort,

fort von Sorgen, Ängsten,

Denken in Kreisen, dem Karussell...

Der Garten ist schöner als die Welt.


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Kommentare zu diesem Text


 DanceWith1Life (22.04.26, 14:52)
Hallo Pearl
Es gibt eine Lesart deiner Zeilen, die mich sehr nachdenklich macht, sicher nicht die einzig mögliche und vielleicht nicht mal in der Nähe dessen, was Du vor Augen hattest, als du sie geschrieben.
Sie beruht auf dem Umstand, dass diese sogenannte Welt ja in diesem Garten gebaut wurde und ihn verdrängt hat.

 Pearl meinte dazu am 24.04.26 um 20:45:
Hallo!

Vielleicht sind sich Garten und Welt doch ähnlicher als das Gedicht meint. Eine objektive Welt gibt es so vielleicht nicht wirklich. Unser Blick auf sie, der aus unserem Garten, unserer Seele, entspringt, formt sie für uns. Die Beiden gehören zusammen.

Danke für dein " Übers Gedicht Nachdenken".

Liebe Grüße von 

Pearl

Antwort geändert am 24.04.2026 um 20:45 Uhr
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