Winterzeit

Gedicht

von  Pearl

Der Winter umgarnt die Stadt, das Land,

mal sonnenscheinend, mal wolkenverhangen.

Die Seele baumelt in Bäumen. Es geht ihr gut,

während mein Herz umkuschelt von Wollpullis ruht.


Das Gras ist braun, manches Wasser gefroren.

Wir hören vor dem Mumok eine Amsel gen Boden

zwitschern, und die Kristalle des Winters

sah ich am Fenster, daheim, sich zu Eisblumen bilden.


Es ist die märchenhafte Zeit, mir schon immer lieb,

als ich als Kind auf dem Diwan las, fiel

wie Alice und mir das Aschenbrödel ansah,

vergaß, vergaß, vergaß,


dass Traurigkeit existiert, die so oft im Frühling

mein Herz aufbricht wie die Blüte der Schmetterling.




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Kommentare zu diesem Text


 Didi.Costaire (23.12.25, 23:59)
Hallo Pearl,

das Mumok sieht ja tatsächlich aus wie für eine Winterlandschaft gebaut.

Schöne Grüße,
Dirk

 Pearl meinte dazu am 24.12.25 um 13:57:
Oh, so habe ich es noch nie gesehen... vielleicht verbringe ich zu viel Zeit darin

Frohe Weihnachten!

 Quoth (31.12.25, 22:22)
Ein schöner Traum von behaglicher Wintergeborgenheit als Kind - die der Frühling dann zerstört.

 Pearl antwortete darauf am 01.01.26 um 20:33:
...geschrieben von einem Winterkind.

Danke lieber Freund,

Dein 2026 soll glücklich sein《☆》
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