Du und die Nacht
Gedicht
von Melodia
Kommentare zu diesem Text
oh Mann ist das schön!!! still verletzlich traurig und leise, aber so schön
Vielen lieben Dank!
Nichts zum Drüberhinlesen. Man muss schon eintauchen.
LG Nanna
LG Nanna
Vielen Dank für das Tauchen.
LG
LG
Na gut, „ihr teilt euch den Mond“ – klingt erstmal wie ne Versammlung von Möchtegern-Astronauten, die demnächst das Universum aufteilen wollen. Als Titel oder Eröffnung, nun ja, hat’s was von poetischer Selbstüberschätzung. Das Bild ist schön und sticht ins Auge wie ein Löffel im Müsli: man erwartet was Spannendes und kriegt dann eben… lauwarme Milch.
Satz 1: „Die Narben hinter seiner Stirn“ – Ach ja, so richtig metaphorisch loslegen, aber was hat der Mond mit „Stirn“ zu tun? Die „Narben“ sind ja schön und gut, aber das Stirn-Ding passt hier wie ne Wintermütze im Sommer. Lass uns direkt was knackigeres hernehmen: „Seine Narben tragen die Schatten von Jahrhunderten. Passt besser, und wir landen vielleicht nicht gleich wieder bei irgendwelchen Stirn-Falten.
Satz 2: „In den Kratern liegst du still und wartest auf den Einschlag.“ – Boah, viel Drama, aber so wirklich ergreifend… nee. Stell’s dir doch so vor: „Zwischen Kraterkanten ruht dein Schweigen – du spürst das Rütteln des nächsten Meteors. Passt doch viel besser!
Fazit: Hier wird lyrisch viel losgetreten, aber genauso viel gleich wieder zurückgenommen, als würde man sich nicht trauen, in den richtigen Worten festzuhalten, was man sagen will. Die Bilder ringen zwischen Poesie und überhöhter Bildhaftigkeit und laufen dabei eher ins poetische Nichts.
Satz 1: „Die Narben hinter seiner Stirn“ – Ach ja, so richtig metaphorisch loslegen, aber was hat der Mond mit „Stirn“ zu tun? Die „Narben“ sind ja schön und gut, aber das Stirn-Ding passt hier wie ne Wintermütze im Sommer. Lass uns direkt was knackigeres hernehmen: „Seine Narben tragen die Schatten von Jahrhunderten. Passt besser, und wir landen vielleicht nicht gleich wieder bei irgendwelchen Stirn-Falten.
Satz 2: „In den Kratern liegst du still und wartest auf den Einschlag.“ – Boah, viel Drama, aber so wirklich ergreifend… nee. Stell’s dir doch so vor: „Zwischen Kraterkanten ruht dein Schweigen – du spürst das Rütteln des nächsten Meteors. Passt doch viel besser!
Fazit: Hier wird lyrisch viel losgetreten, aber genauso viel gleich wieder zurückgenommen, als würde man sich nicht trauen, in den richtigen Worten festzuhalten, was man sagen will. Die Bilder ringen zwischen Poesie und überhöhter Bildhaftigkeit und laufen dabei eher ins poetische Nichts.
Siehe andere Antwort
"In den Kratern liegst du still
wartest auf den nächsten
Einschlag"
DAS.
wartest auf den nächsten
Einschlag"
DAS.
Manchmal. Leider. Danke dir.
Moppel (67)
(21.11.24, 13:42)
(21.11.24, 13:42)
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Vielen lieben Dank dir.
Moin!
Ein wunderschönes, stilles Bild davon, wie Verletzungen und Licht nebeneinander existieren. Die Bilder von Mondkratern, Sternwunden und verschüttetem Licht tragen eine tiefe Melancholie, aber auch eine leise Hoffnung. Man spürt, wie die Nacht alles behutsam aufnimmt, während gleichzeitig eine zarte Sammlung von Licht entsteht. Sehr poetisch und nachklingend.
Liebe Grüße
Anne
Ein wunderschönes, stilles Bild davon, wie Verletzungen und Licht nebeneinander existieren. Die Bilder von Mondkratern, Sternwunden und verschüttetem Licht tragen eine tiefe Melancholie, aber auch eine leise Hoffnung. Man spürt, wie die Nacht alles behutsam aufnimmt, während gleichzeitig eine zarte Sammlung von Licht entsteht. Sehr poetisch und nachklingend.
Liebe Grüße
Anne
Auch für diesen Kommentar vielen lieben Dank.
Wie sooft, ist die Trennlinie zwischen zwei vermeidlichen Gegensätzen sehr dünn bzw. sie liegen doch näher beieinander, als man denken mag.
Liebe Grüße
Wie sooft, ist die Trennlinie zwischen zwei vermeidlichen Gegensätzen sehr dünn bzw. sie liegen doch näher beieinander, als man denken mag.
Liebe Grüße