Mare Nubium
Gedicht
von Melodia
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Kommentare zu diesem Text
ein Gedicht nach dessen Sinn für dich ich nicht fragen will, Du hast Deinen, ich beim lesen vielleicht einen anderen. Der Schnittpunkt ist die Berührung, und ja, es berührt.
LG
LG
Das reicht im Idealfall auch.
Vielen lieben Dank dir!
LG
Vielen lieben Dank dir!
LG
Ich schließe mich mal der Traumreisenden an.
Vielen Dank dir, das freut mich sehr.
Liebe Grüße
Liebe Grüße
dieses Gedicht kommt an, in welcher Form auch immer. auf jeden Fall eines, welches nachhallt...
:D Vielen lieben Dank
Oh Mann, Mare Nubium – was soll ich sagen? Dieses Gedicht ist, als hätte jemand den letzten Rest Melancholie aus dem Gedächtnis einer Postkarte gepresst und dann in Salzlake eingelegt. Über den Horizont gebeugt, fragst du dich, ob man die Wellen des Meeres zählen kann? – Was für ein Tiefgang! Da frage ich mich doch eher, ob man die Anzahl der langweiligen Gedichtzeilen zählen kann, die jemals auf den Horizont starren, als gäbe es dort irgendetwas Neues zu sehen. Spoiler: gibt’s nicht.
„Doch das Salz im Mund lässt den Gedanken verstummen.“ – Na klar, weil man mit einem Mund voller Salz ja so tiefgründig nachdenken kann, oder? Es klingt eher, als hätte jemand versehentlich beim Kochkurs das falsche Gewürzglas erwischt. Was soll das Salz denn bitte symbolisieren? Schmeckt das Gedicht deshalb so fade? Wahrscheinlich.
Dann kommen wir zu den „wenigen Jahren, vielleicht nur Tage“ – ah, die gute alte Unklarheit, die so tut, als wäre sie poetisch. Komm schon, Melodia, entscheide dich mal. Ist doch völlig egal, ob es Jahre oder Tage waren, am Ende verlieren wir hier ohnehin den Faden. „Mutter und Sprache, du hast sie verloren“ – klingt, als wäre jemand bei einem stürmischen Einkaufsbummel mit der Familie abhandengekommen. Oder war das etwa eine Metapher? So verschwommen, dass ich mich frage, ob du selbst noch wusstest, worauf du hinauswolltest.
Und jetzt kommen wir zum Höhepunkt des Gedichtes, oder zumindest das, was du dafür hältst: „auf der anderen Seite des Mondes“. Ach komm schon, das ist doch nicht dein Ernst! Wo sind wir denn jetzt, in einem schlechten Science-Fiction-Film? Das Ufer liegt also auf der anderen Seite des Mondes – wie originell. Als ob die Worte jetzt zu Astronauten werden müssten, um uns zu erreichen. Melancholie für Raumfahrer, die eine Mondlandung vermasselt haben.
Und dann noch die „Wolken, die nach Sturm riechen“. Ernsthaft? Seit wann riechen Wolken? Du hast hier versucht, einem klischeehaften Bild noch etwas Drama reinzudrücken, aber es wirkt einfach nur wie ein müder Versuch, dem Gedicht ein Ende zu geben, ohne dass der Leser allzu laut gähnt.
Die ganze Angelegenheit schleppt sich durch die Stille und das Salz, als würde es selbst nicht mehr daran glauben, dass es uns irgendwie berühren könnte. Alles hier schreit nach „ich möchte tiefsinnig klingen“, doch am Ende wirkt es wie die literarische Version eines Windchimes: leise klimpernd, aber ohne jede Substanz.
Kritik? Naja, sagen wir es so: Wenn dieses Gedicht ein Meer ist, dann ist es ein seichtes, salziges Pfützenmeer, das sich nur als Ozean ausgibt. Ein bisschen weniger Nebel und Metaphernmüll wären gut. Aber hey, wenigstens hast du's versucht – und das ist doch schon was, oder?
„Doch das Salz im Mund lässt den Gedanken verstummen.“ – Na klar, weil man mit einem Mund voller Salz ja so tiefgründig nachdenken kann, oder? Es klingt eher, als hätte jemand versehentlich beim Kochkurs das falsche Gewürzglas erwischt. Was soll das Salz denn bitte symbolisieren? Schmeckt das Gedicht deshalb so fade? Wahrscheinlich.
Dann kommen wir zu den „wenigen Jahren, vielleicht nur Tage“ – ah, die gute alte Unklarheit, die so tut, als wäre sie poetisch. Komm schon, Melodia, entscheide dich mal. Ist doch völlig egal, ob es Jahre oder Tage waren, am Ende verlieren wir hier ohnehin den Faden. „Mutter und Sprache, du hast sie verloren“ – klingt, als wäre jemand bei einem stürmischen Einkaufsbummel mit der Familie abhandengekommen. Oder war das etwa eine Metapher? So verschwommen, dass ich mich frage, ob du selbst noch wusstest, worauf du hinauswolltest.
Und jetzt kommen wir zum Höhepunkt des Gedichtes, oder zumindest das, was du dafür hältst: „auf der anderen Seite des Mondes“. Ach komm schon, das ist doch nicht dein Ernst! Wo sind wir denn jetzt, in einem schlechten Science-Fiction-Film? Das Ufer liegt also auf der anderen Seite des Mondes – wie originell. Als ob die Worte jetzt zu Astronauten werden müssten, um uns zu erreichen. Melancholie für Raumfahrer, die eine Mondlandung vermasselt haben.
Und dann noch die „Wolken, die nach Sturm riechen“. Ernsthaft? Seit wann riechen Wolken? Du hast hier versucht, einem klischeehaften Bild noch etwas Drama reinzudrücken, aber es wirkt einfach nur wie ein müder Versuch, dem Gedicht ein Ende zu geben, ohne dass der Leser allzu laut gähnt.
Die ganze Angelegenheit schleppt sich durch die Stille und das Salz, als würde es selbst nicht mehr daran glauben, dass es uns irgendwie berühren könnte. Alles hier schreit nach „ich möchte tiefsinnig klingen“, doch am Ende wirkt es wie die literarische Version eines Windchimes: leise klimpernd, aber ohne jede Substanz.
Kritik? Naja, sagen wir es so: Wenn dieses Gedicht ein Meer ist, dann ist es ein seichtes, salziges Pfützenmeer, das sich nur als Ozean ausgibt. Ein bisschen weniger Nebel und Metaphernmüll wären gut. Aber hey, wenigstens hast du's versucht – und das ist doch schon was, oder?
Och, ein bisschen mehr als ein Versuch ist es schon.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich deinen Kommentar nur überflogen habe, da nach dem ersten Satz offensichtlich wird, dass hier weder konstruktive Kritik, noch eine sinnvolle Interpretation enthalten ist.
Schade für deine Mühe, aber das pseudointellektuell Getrolle bestätigt mir eher den Text.
PS: Für die metaphorische Erleuchtung - Mare Nubium
Allerdings muss ich zugeben, dass ich deinen Kommentar nur überflogen habe, da nach dem ersten Satz offensichtlich wird, dass hier weder konstruktive Kritik, noch eine sinnvolle Interpretation enthalten ist.
Schade für deine Mühe, aber das pseudointellektuell Getrolle bestätigt mir eher den Text.
PS: Für die metaphorische Erleuchtung - Mare Nubium
Die Wellen des Meeres branden an und alsbald vergehen. Der Glaube wùnscht sich das Verstehen; doch wie das Salz aus deines Munde Wunde tritt, zählst du die Krater weiter mit. Die Wolken erspüren fahl ihr Wiedersehen, ihre Flut ist wie der Gänse Zug. Der Sand aber stösst blau auf im Unverstehen, er schreitet in einer enteigneten Stille, so dies nicht war sein wahrer Wille sondern der Dünenwasser Lauf. Loewe
Kommentar geändert am 02.02.2026 um 13:14 Uhr
Kommentar geändert am 02.02.2026 um 13:24 Uhr
Kommentar geändert am 02.02.2026 um 13:28 Uhr
Kommentar geändert am 02.02.2026 um 13:30 Uhr
Kommentar geändert am 02.02.2026 um 17:14 Uhr