Halokline
Gedicht
von Melodia
Kommentare zu diesem Text
Ja, das passt durchaus.
Es ist bestimmt nicht sonderlich nett nur eine Assoziation anhand eines Liedes zu senden. Doch ich empfand das Gedicht, diese ungewollte Trennung unsagbar traurig so das mir die Worte fehlten, die hätten passend sein können.
Ich finde das absolut nicht schlimm, im Gegenteil. Von Björk kenne ich gar nicht so viele Lieder. Also auch wieder etwas gelernt.
Und mit Musik lässt sich sehr viel ausdrücken. Von daher, vielen Dank.
Und mit Musik lässt sich sehr viel ausdrücken. Von daher, vielen Dank.
... und die Knochen schluckt das Meer...
Auch ein guter Abschluss.
Hallo Melodia,
mir gefallen die maritimen Bilder. Das ist mein erster Eindruck.
Da scheint der Bindestrich herauszufallen, doch ich denke, das Ganze ist die Betrachtung verbundener Gegensätze, wie der Bindestrich eine Verbindung zwischen zwei entgegengesetzten Dingen oder Aussagen oder auch zwei (eigenen?) Leben(-sphasen) schaffen kann.
Die Worte und Gedanken, die das Riff bilden, ohne Entscheidung sein und doch sich selbst zerreißen, Auflösung und Konservierung, der Weg entlang der Übergangszone zwischen zwei Salzkonzentrationen des Meerwassers, die im Titel genannt wird. Gewissermaßen entschiedene Unentschiedenheit, Eins, aber in zwei Teilen, nur vom Bindestrich zusammengehalten.
Tatsächlich empfinde ich eine echte Verbundenheit mit diesem Text - weil man ja gewöhnlich sieht, was man kennt - irgendwie nicht richtig hier und nicht richtig dort und doch ist beides 'ich'.
Und ja, der Text ist melancholisch, es wird gesunken und gekentert, zerrissen und aufgelöst, vielleicht weil man sich hin- und hergerissen fühlt und sich so keiner der beiden Seiten, vielleicht für die Gedanken auf der einen und die Worte auf der anderen, ausreichend widmen kann?
Die Sirenen habe ich bisher ausgeblendet. Aber vielleicht ist es ihr Lockruf, der dazu bewegt, auf dieser Grenze auszuharren, statt sich für eines zu entscheiden?
Tja, Melodia? Was meinst Du zu meiner Interpretation? Hab mich jetzt endlich mal an ein Gedicht getraut.
Schöne Grüße von Elisabeth.
mir gefallen die maritimen Bilder. Das ist mein erster Eindruck.
Da scheint der Bindestrich herauszufallen, doch ich denke, das Ganze ist die Betrachtung verbundener Gegensätze, wie der Bindestrich eine Verbindung zwischen zwei entgegengesetzten Dingen oder Aussagen oder auch zwei (eigenen?) Leben(-sphasen) schaffen kann.
Die Worte und Gedanken, die das Riff bilden, ohne Entscheidung sein und doch sich selbst zerreißen, Auflösung und Konservierung, der Weg entlang der Übergangszone zwischen zwei Salzkonzentrationen des Meerwassers, die im Titel genannt wird. Gewissermaßen entschiedene Unentschiedenheit, Eins, aber in zwei Teilen, nur vom Bindestrich zusammengehalten.
Tatsächlich empfinde ich eine echte Verbundenheit mit diesem Text - weil man ja gewöhnlich sieht, was man kennt - irgendwie nicht richtig hier und nicht richtig dort und doch ist beides 'ich'.
Und ja, der Text ist melancholisch, es wird gesunken und gekentert, zerrissen und aufgelöst, vielleicht weil man sich hin- und hergerissen fühlt und sich so keiner der beiden Seiten, vielleicht für die Gedanken auf der einen und die Worte auf der anderen, ausreichend widmen kann?
Die Sirenen habe ich bisher ausgeblendet. Aber vielleicht ist es ihr Lockruf, der dazu bewegt, auf dieser Grenze auszuharren, statt sich für eines zu entscheiden?
Tja, Melodia? Was meinst Du zu meiner Interpretation? Hab mich jetzt endlich mal an ein Gedicht getraut.
Schöne Grüße von Elisabeth.
Kommentar geändert am 01.05.2024 um 00:21 Uhr
Hallo Elisabeth,
ich sage dazu, dass ich deine Interpretation sehr schön und gelungen finde.
Am besten bzw. am wichtigsten war mir dieser Part:
Denn selbst ohne Interpretation, oder gar Verständnis, hat das Gedicht dann etwas bewirkt bei dir und im Idealfall trifft dies immer auf Texte zu: Beim Leser Emotionen erzeugen (also, vielleicht nicht gerade Abscheu dem Geschriebenen gegenüber
)
Liebe Grüße
Melodia
ich sage dazu, dass ich deine Interpretation sehr schön und gelungen finde.
Am besten bzw. am wichtigsten war mir dieser Part:
Tatsächlich empfinde ich eine echte Verbundenheit mit diesem Text
Liebe Grüße
Melodia
Meine Augen sind so kaputt: „Wie ein Bienenstich zwischen zwei Lesben“, fing ich an zu lesen.
Ja, entweder Augenarzt aufsuchen oder Fetisch ausleben.
Warum wählen im entweder oder? Wir schöpfen aus dem Vollen! Erst mit dem Doktor Bildchen gucken, dann zum Bäcker den süßen Bienenstich schnabulieren, dann ab zu den dykes und ... (sich verprügeln lassen (?)).
Bei dieser Auswahl bloß nicht resignieren und sagen:
Sorry, bin gerade im cut-up Fieber.
Bei dieser Auswahl bloß nicht resignieren und sagen:
Zerreiße mich selbst
bleibe ohne Entscheidung
bleibe ohne Entscheidung
Sorry, bin gerade im cut-up Fieber.
Ich habe meinen „Lesbenfetisch“ schon bis an die Grenzen der erotischen Vernunft und darüber hinaus in einer Zwischenwelt aus Koks uns LSD ausgelebt. Meine Augen haben sehr darunter gelitten, aber das war es wert.
Der Geist in den Augen lässt eben nicht gerne „locker“ und ist oft streng. Er will was geboten bekommen. Sonst:
Darüber höre ich den Ruf der Sirenen