Soll wirklich das Geschwätz die Welt regieren

Skizze

von  DanceWith1Life

Ad absurdum führen das Streben nach Besitz

Nach Macht Gold und Eitelkeit

In dem es mit der Gier zum Himmel schreit

Mit noch mehr Waffenschmiedeeisernen Ketten

Die Tür des Käfigs an den Wohlstand zu retten 

Mit vergittertem Tag

Vernetztem Bruttoertrag

 Verzettelt verschmitzt erwerbssteuererhitzt

Nein, es ging nie um die Maske der Person

Fällt eine, steigt die nächste auf den Thron

Die Gaukler und Schaukler des Budenzaubers

Das Weltgeschehen als Jahrmarktstrick

Mit Freakshow und Börsenkick


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Kommentare zu diesem Text


 Saira (03.05.26, 08:20)
Moin Dance,

dein Gedicht reflektiert die Überfrachtung unserer Welt und das ewige Spiel von Thron und Maske und das auf eine kraftvolle, wuchtige Weise.
 
LG
Saira

 DanceWith1Life meinte dazu am 04.05.26 um 13:15:
Hallo Saira,
Als Spurensucher der möglichen Veränderungen, vor allem in den sublimen Impulsen, die jeder Handlung vorausgehen, stimmt mich das wuchtig in deinem Kommentar natürlich etwas nachdenklich. Es liegt wahrscheinlich im Kontrast und Kontext des Jahrmarktgehabes, so vieler Auftritte in so vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, dass da viel verloren geht.

 LotharAtzert (03.05.26, 09:30)
Soll wirklich das Geschwätz die Welt regieren
Ja klar!

Den Himmel etwa?

 AchterZwerg antwortete darauf am 03.05.26 um 19:17:
. :D

 DanceWith1Life schrieb daraufhin am 04.05.26 um 13:16:
Möge die Musik mit euch sein.

 Didi.Costaire (03.05.26, 10:16)
Irre!

Wortkarge Grüße, 
Dirk

 DanceWith1Life äußerte darauf am 04.05.26 um 13:17:
Aber Dirk,
Wer wird denn in die Irre gehen
Wenn so viel Blödsinn schon geschehen

 AchterZwerg (03.05.26, 19:19)
Du sagst es!

Irgenwie ändert sich nie etwas. - Jeder Dackel ist lernfähiger!

 DanceWith1Life ergänzte dazu am 04.05.26 um 13:18:
Und das obwohl Dackel eine fast peinlich Züchtung sind

 Hannes (03.05.26, 21:05)
Hallo Dance,
waren das noch Zeiten, als der großartige Kabarettist Georg Schramm
böse. durchkomponiert, klar und direkt mit seinem schwarzen Handschuh über die Bühnen und durchs Fernsehen zog, bis er desilliusoniert aufgab. Ich vermisse ihn.
Aber manchmal erinnern mich deine Skizzen an seine Texte an ihn.
Das tut gut.
Der
Hannes

 DanceWith1Life meinte dazu am 04.05.26 um 13:39:
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