Gefangen in grenzenloser Gier

Skizze

von  DanceWith1Life

Da die wenigsten Menschen an der sogenannten Wahrheit interessiert sind, erübrigt es sich völlig, darüber zu schreiben. 

Schreiben wir also über uns, unser Leben, unsere Ziele, Erlebnisse, Wahrnehmungen unsere Gedanken dazu und lassen es gut sein.

Mitnichten, etwas scheint uns zu drängen dieses Gefängnis statischer Beurteilung zu verlassen.

Etwas will Wahrheit formulieren, ausdrücken, zu Papier bringen, in Worte fassen, ein Gegengewicht auf die Waagschale werfen, zum Unsinn einer Welt, die sich so weit vom Menschen entfernt hat, dass manche schon befürchten, sie könne ihn in absehbarer Zeit entsorgen.

Und noch immer fragen sich die Wenigsten wie das passieren konnte. Und das aus einem Instinkt heraus, der nicht einmal falsch liegt, denn die Änderung liegt nicht in der Analyse.

 Neue Gedankengebäude werden da nicht ausreichen. Gegen den Strom scheint mehrere Bedeutungen zu bekommen, Selbsterkenntnis ein seltsames Vakuum, das um eine unsichtbare Größe kreiselt, als wäre das Licht ausgeknipst. 

Nichts davon gibt es als App, das heißt, es wird in ein paar Jahren vergessen, durch neue waghalsige Vorstellungen ersetzt. Major Tom an Ground Control, 2025, Oops das war knapp, schon wieder fast mit einem Satelliten kollidiert, there‘s something wrong, noch nicht, ok warten wir halt noch eine Runde. Das macht die Fehler nicht besser nur sichtbar, Sie wollten über Einreisebeschränkungen reden und finanzieren gleichzeitig Kriege, die das notwendig machen.

Da wird keine politische Lösung möglich sein, Sie werden überrumpelt werden, so oder so. Ach man gaukelt Ihnen vor, das wäre die Lösung, das andere das Problem, echt jetzt. Oder umgekehrt.



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Kommentare zu diesem Text


 LotharAtzert (24.11.25, 13:20)
Da die wenigsten Menschen an der sogenannten Wahrheit interessiert sind, erübrigt es sich völlig, darüber zu schreiben.
Kommt es denn auf die Masse an? Ein Einzelner kann wie die Sonne leuchten und eine Sonne reicht ja für die Erdlinge.

Da komm ich wieder mit dem dreifachen Prinzip: wers versteht, versteht alles.
"Darüber" zu schreiben ist auch nebendran. Korrekt wäre, von der Wahrheit zu zeugen. Sie mag dann sprechen, oder schweigen.
Ja was schlägst Du denn vor?

 DanceWith1Life meinte dazu am 24.11.25 um 13:42:
Interessanter Gedanke: 
Vorschläge eines Tänzers zum kommunikativen Umgang mit der Wahrheit, eine interaktive Choreografie  in improvisierten Gesten, Strophe eins „ Befreiung von den Altlasten“
Für jede Strophe wären mehrere Perspektiven notwendig, inklusive politischer Aschermittwoch, das dauert Stunden.

 AchterZwerg antwortete darauf am 28.01.26 um 15:06:
Die Philosophen  sind zum Künden der Wahrheit verpflichtet - die ist sozusagen ihr Beruf.
Ein Tänzer nicht wirklich - er bewegt sich nach einer (hoffentlich guten) Musik, die ohnehin und ohne Umwege Atman, die Weltseele, "verkörpert" und aufzeigt.

So sehen "mein" Schopenhauer und ich das.  ;)

Antwort geändert am 28.01.2026 um 15:06 Uhr
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