Das Hamsterrad steht still

Skizze zum Thema Literatur

von  DanceWith1Life

Ein Mensch aus Fleisch und Blut

( Knochen, Calcium, Phosphor, usw.)

dem Tag ist es egal wie alt er ist

sitz in seinem Wohnzimmer, er hat noch keine

Zeitung gelesen, keine Nachrichten gehört,

keine Microsoft Meldungen gelesen,

Noch keinen einzigen Werbespot gesehen

hat Kaffeewasser aufgesetzt

und entscheidet sich dann für Tee

was überhaupt kein Problem ist

 weil dem Wasser ist das wurscht

und denkt sich, warum nicht ein Gedicht lesen.

Warum nicht auf KeinVerlag


 Und er liest  sich durch die Texte des 31.10.24

und fragt sich, sind jetzt alle verrückt geworden

und weiß, das darf er nicht mal so sagen.

Aber wie sag ich es dann?



Er geht 

auf den Balkon

und hört die Krähen

nach ihm rufen.

Seit tausenden von Jahren.



Anmerkung von DanceWith1Life:

natürlich gab es wohltuende Ausnahmen, also ein paar echte Momentaufnahmen.

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Kommentare zu diesem Text

hehnerdreck (67)
(01.11.24, 02:42)
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 Tula (01.11.24, 07:38)
Moin DanceWithLife


Und er liest  sich durch die Texte des 31.10.24

und fragt sich, sind jetzt alle verrückt geworden

Die Frage würde ich mich 'Nein' beantworten. Es sind noch nicht 'alle'.  ;)

LG Tula

 LotharAtzert (01.11.24, 11:24)
Mitfühlendes Beileid zum Tod des Hamsters. Ich hoffe, er - wie hieß er denn? - hat nicht gelitten.

Eine interessante Frage, obs dem Wasser egal ist. Das gilt ja dann für alles andere auch - Pisse, Eiter, Plastik, Schwermetalle usw.

So, Auftrag für die Welt erledigt! Amen

 DanceWith1Life meinte dazu am 01.11.24 um 14:53:
das Hamsterrad ist hier im Kopf, also eigentlich dein Fachgebiet als Astrologe und Buddhist.

 Saira (01.11.24, 19:09)
Moin Dance,
 
die scheinbare Einfachheit des Moments – die Wahl zwischen Kaffee und Tee – wird für mich in deiner Skizze zum Symbol für die Freiheit, die wir in unserem Leben haben, auch wenn die Welt um uns herum chaotisch erscheint.
 
Deine Frage, ob alle verrückt geworden sind, spiegelt eine Verwirrung wider, die viele von uns in der heutigen Zeit empfinden und sich in Texten eines Literaturforums widerspiegeln. Die Krähen, die seit Jahrtausenden rufen, erinnern uns daran, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind, und dass es in der Einfachheit des Seins oft die tiefsten Einsichten gibt.
 
LG
Saira

 DanceWith1Life antwortete darauf am 01.11.24 um 20:53:
Danke
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