Am Meer

Alltagsgedicht

von  bratmiez

Ich habe die Karte des Lebens gebucht
und vergebens gesucht und
geflucht in der Nacht,
bin am Morgen erwacht - ohne Ziel,
weil zu viel mich verrückt macht.
Entzückt lacht ein einsamer Bergmann.
Ein Zwerg kann das auch so wie er.
Immer mehr denke ich wie ein Fisch,
denn im Fluss ist das Schwimmen
ein Muss und ein Treiben.
Nur Bleiben fällt schwer
doch im Meer
gönn ich mir eine Pause. 
"Zu Hause"
nennt sich dieses Wasser.
Nicht nasser, als hier wird es sein.
Nein!
Aber friedlicher, niedlicher, heller und frei.
Und wärst du dabei,
könnt ich lachen.
Ein Drachen verliert sich im Himmel.
Der Schimmel macht Rast hier am Strand
Im Sand ziehe ich meine Kreise, stur.

Ganz leise, nur.

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Kommentare zu diesem Text

Caterina (46)
(13.06.08)
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 bratmiez meinte dazu am 13.06.08:
sehr viel herz, joa! danke!

 Bergmann (13.06.08)
Bergmann?
Ich misstraue jeder Konkurrenz!

 bratmiez antwortete darauf am 13.06.08:
wie gerne doch hätt ich jetzt ein wort!

 Bergmann schrieb daraufhin am 13.06.08:
Was für ein Wort?
Anstelle meines Namens?

 Theseusel äußerte darauf am 13.06.08:
Deichgraf!

 Bergmann ergänzte dazu am 14.06.08:
Theseus! Ich ermahne dich! Sei ernster!
philiplarkin (63)
(13.06.08)
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Rowena (51)
(13.06.08)
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 bratmiez meinte dazu am 13.06.08:
danke, frau rowena! ;o)
HedgeGarfield (27)
(13.06.08)
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 Didi.Costaire (13.06.08)
Herrlich gereimt, ohne dass das Gedicht sinnfrei wird.
Die einzige grausam zu lesende Zeile "weil zu viel mich verrückt macht" passt sich inhaltlich der an dieser Stelle stockenden Versmelodie an. Gut gemacht!
lg didi
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