Gezählte Stunden

Gedicht zum Thema Sinn/ Sinnlosigkeit

von  Georg Maria Wilke

Es verbleiben
gezählte Stunden,
die treiben
wie trockner Wüstensand.
Die Zeit,
ein Nadelöhr
durch das die Lebensflut
sich drängt
und keine Stunde
ist geschenkt,
die wir dem Leben fliehn
und im Vorüberziehn
die Oberfläche nur begreifen,
den äußren Schein des Seins.
Da suchen wir vergebens
den rätselhaften Sinn
vom Ich bin,
der Ich bin.

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Kommentare zu diesem Text


 Peer (07.06.11)
Bekannte Thematik ansprechend beschrieben.
LG Peer
wa Bash (47)
(07.06.11)
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