Specht - ein Schicksal

Kurzgedicht zum Thema Tiere

von  tueichler

Mit seinem Kopf ganz voll Stolz
Wollte er durch Baumes Holz,
der Specht.
Jetzt ist ihm schlecht.
Hinter seiner kleinen Stirn
leidet nun sein kleines Hirn
voller Verbitterung
an Erschütterung!

Kommentare zu diesem Text

Graeculus (69)
(15.01.17)
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 tueichler meinte dazu am 15.01.17:
https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13183573/Warum-der-Specht-keine-Gehirnerschuetterung-bekommt.html

 niemand (15.01.17)
So man will, kann man aus diesem Gedichtchen mehr herauslesen, als nur eine Spechtgeschichte, obwohl ich
diese Viecher mag und ihr Klopfen. Man könnte es auch auf den Menschen als solches münzen. Auf seinen Versuch Großes
zu begreifen/verstehen und auf das Scheitern angesichts der Größenverhältnisse. Eine daraus resultierende "Verbitterung"
läßt sich auch ableiten. Mehr als eine Erschütterung des Gehirns kommt, beim kritischen Beäugen des menschlichen
Versuches, wohl auch nicht zustande LG niemand
Festil (59)
(16.01.17)
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 AZU20 (16.01.17)
Dann hat er’s übertrieben. LG
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