Reise

Gedicht

von  GastIltis

Vom Wandeln im Wind

sind wir müde geworden.

Die fallenden Blätter

verwischen das Grau.


Aus dem Gestern erreicht

uns ein Hauch milden

Scheins. Und wir denken

bei Nacht nicht

an morgen.


Ein Brief öffnet

sich und die Bilder

des Seins verfliegen

als sei nichts gewesen.





Inspiriert von: unerreichte.




Anmerkung von GastIltis:

Empfohlen von: unangepasste, diestelzie, AZU20, Moja, Jo-W., AlmaMarieSchneider.
Hoffnungsvoll!

Kommentare zu diesem Text


 unangepasste (29.11.21, 07:11)
Da ist er ja, der Reise-Text Schön.

 GastIltis meinte dazu am 29.11.21 um 14:07:
Danke unangepasste!
Wenn man etwas ankündigt, sollte man es auch nicht auf die lange Bank schieben.
LG von Gil.

 Jo-W. antwortete darauf am 29.11.21 um 16:52:
sehr sensible Zeilen ,lieber Gil,es ist schön,wenn Briefe,Worte `wie ein Hauch`das Müdewerden auffrischen-einen wohltuenden Abend,Freund Jo

 GastIltis schrieb daraufhin am 29.11.21 um 18:54:
Danke gleichfalls für den Abend, lieber Jo.
Es freut mich, dass du die Zeilen auch so siehst wie ich. Den Begriff „sensibel“ lese ich in Kommentaren zu meinen Zeilen eigentlich zu selten. Das müsste mir zu denken geben. Schön, ihn von dir geschrieben zu bekommen.
Herzlich grüße ich dich, alter Freund zurück. Gil.
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