No. VIII

Lebensweisheit zum Thema Gedanken

von  Kleist

Wo ein Dschungel wilder Ideen wächst,

reicht manchmal ein einziger klarer Gedanke,

ihn zu roden.



Anmerkung von Kleist:

2013/2021/2022

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Kommentare zu diesem Text


 Tula (06.01.22, 16:17)
Hallo
Leider wuchert das Zeug als zähes Gestrüpp immer wieder nach.

LG
Tula

 Kleist meinte dazu am 08.01.22 um 10:51:
Das stimmt allerdings.

 Graeculus (06.01.22, 16:44)
Das ist sehr, sehr optimistisch.

 Kleist antwortete darauf am 08.01.22 um 10:52:
Ich schrieb: manchmal.

 Graeculus schrieb daraufhin am 08.01.22 um 12:25:
Ich schrieb: Das ist sehr, sehr optimistisch.

 Graeculus äußerte darauf am 08.01.22 um 12:26:
Aber vielleicht kannst Du mich zu Deinem Optimismus bekehren, wenn Du mir wenigstens einige relevante Beispiele nennst.

 Kleist ergänzte dazu am 12.01.22 um 17:43:
Relevante Beispiele?

Der Satz entspringt meiner persönlichen Erfahrung, und ich weiß nicht, ob er auf Dich übertragbar ist.

Der Gedanke, der den Dschungel rodet, ist bei mir glaube ich meistens philosophischer oder religiöser Natur.

Ich kann mich an ein Mal erinnern, wo ich mir massive Sorgen um die Zukunft der Menschheit machte, die schlagartig vom Gedanken an die Wirksamkeit der Evolution (und dem Vertrauen auf sie) beendet wurden.

Antwort geändert am 12.01.2022 um 17:44 Uhr

 Graeculus meinte dazu am 12.01.22 um 17:48:
Jetzt fallen mir auch selber ein paar philosophische Beispiele aus persönlichem Erleben ein, wenn auch nicht gerade das Vertrauen auf die Evolution - nicht nach dem Untergang so vieler interessanter Tierarten.

 Didi.Costaire (06.01.22, 17:36)
Hallo Kleist,

der Gedanke ist gut, auch wenn "roden" lediglich auf den ersten Blick so aussieht wie ein Anagramm von "ordnen".

Beste Grüße,
Dirk

 Kleist meinte dazu am 24.01.22 um 17:07:
Danke für diese interessante Beobachtung.

Wieder mal ein Anagramm, das wirklich Sinn ergibt!

 Pearl (06.01.22, 22:04)
Hallo Kleist,

ich sehe das - glaube ich - andersherum als meine Vorkommentatoren... das "roden" ist  ein negativ konnotierter Begriff. Der Dschungel, und wie berückend, wild, schön, voller bunter Pflanzen, voller Leben so ein Dschungel doch ist... wird durch die Vernunft dem Erdboden gleich gemacht. Das finde ich irgendwie traurig.

Deine Bonmots sind s u p e r!

LG

 Kleist meinte dazu am 08.01.22 um 10:53:
Danke für die Blumen.

Unsere verschiedene Wahrnehmung hat womöglich damit zu tun, dass meine Frau Forstwirtin ist.

Mir wird immer ganz romantisch zumute, wenn ich eine Motorsäge höre...
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