Schlafgedicht

Gedicht

von  miljan

Schlaf ein, mein Sohn, die Dunkelheit
mag dir zwar groß und leer erscheinen,
doch notfalls scheuchen wir sie weit
davon. Du darfst, doch musst nicht weinen.

Wir halten deine Hand und Wacht,
doch droht dir nichts in diesen Räumen,
magst du auch rastlos in der Nacht
von Düsternis und Schwere träumen.

Wir drängen deine Furcht zurück,
bis statt der finsteren Gestalten
letztendlich wieder Licht und Glück
in deine Träume Einzug halten.

Die Nacht ist auch ein schöner Ort,
heißt immer öfter frei von Angst,
dem du die Kraft für Spiel und Wort
und vieles andere verdankst.


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Kommentare zu diesem Text


 GastIltis (09.02.22, 15:25)
Hallo miljan,
ein Gedicht, in dem die Sorge, die Liebe zu dem zum Ausdruck kommt, dem (oder das) uns mehr als unser eigenes Leben am Herzen liegt. Zu unserem nachgekommenen Ich! Ich finde, dass man es nicht schöner und liebevoller ausdrücken kann. Sprachlich dem gerecht werdend, um den es geht. Ein wunderbares Gedicht. Wer so schön zu schreiben in der Lage ist, den sollte man hier des öfteren begrüßen dürfen. Ich wäre dafür!
Viele herzliche Grüße von Gil.

 miljan meinte dazu am 16.03.22 um 10:39:
Vielen Dank, lieber Gil, wenn auch mit einiger Verspätung. Ich habe mich über deinen wertschätzenden Kommentar sehr gefreut!
Liebe Grüße
miljan

 Janna (27.06.23, 16:31)
Hallo miljan,

was für ein wohlklingendes und liebevolles Gedicht!

Schön, dass du hier noch zu lesen bist.

Liebe Grüße

Janna

 miljan antwortete darauf am 29.06.23 um 07:53:
Liebe Janna, ich komme aus naheliegenden Gründen kaum noch zum Schreiben und bin nur noch sehr selten hier, habe mich aber sehr gefreut, nach so langer Zeit wieder von dir zu lesen. Und natürlich freue ich mich auch, dass dir das Gedicht gefällt. Danke für deinen Kommentar!

Liebe Grüße
Miljan
Teolein (70)
(19.07.23, 16:52)
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