Die Finisterre ist eine im ersten Lhinn von Lxiour vereinte inhomogene Landschaft; ethnosoziologisch bilden die Völker der Lesbier, Bergiciisten und Iniischen Iciisten die Elite. Da Lhinn und Xice nach außen gerichtet waren (1556 bis 1672 resp. 1652), wurde die Existenz der Identität vorhergestellt: die Finisterre war eine existentialistische Staatsgründung.
Das zweite, introvertierte Lhinn ab 1672 ging in die Hochphase des zweiten, negativen Xice (ab 1652). Es war eine Zeit der Kontraktion und Reflexion. Die Identitätsunsicherheit, verstärkt durch die Kolonialisierung der geistigen Landschaft, sorgte für ein besonderes skeptisches Denkklima; viele Denker der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden schon zu Lebzeiten missverstanden, und später immer wieder umgedeutet. Aber sie verstanden auch sich selbst nicht, weil sie die Welt nicht verstanden.
Was jedoch jeder seit Ende 1690 verstand: die Finisterre funktionierte wieder. Die Selbstentfremdung war zu Ende. Vorher wurde landesweit eine ruhige Kugel geschoben, im Mai 1687 als „Nihile State“ bezeichnet; was unterging, ging unter, nichts Lebensunfähiges wurde gerettet. Die wirtschaftliche Leistung ging 1688 nicht bloß um Prozente zurück, vielmehr um viel mehr als die Hälfte.
Levitt war ein libertärer Pragmatiker, ein positiver Nihilist im besten Sinne. Seine Regerungszeit (1687-1694) war aber auch der Übergang zwischen der Initiation und der Expansion des zweiten Lhinn. Ein introvertiertes Lhinn expandiert nach Innen, es gab also Bürgerkrieg (1696-1699). John Deaders souveränes Handeln beunruhigte die Regionalmächte, die die flottile Unerreichbarkeit Actiniens dafür nutzten, um es von der Finisterre erst abzuschneiden, und dann zu erobern, was noch gründlicher misslang als 1640-1646; 1700-1718 wurde auch nicht mehr viel zerstört, denn die neue Infrastruktur Actiniens war an den Belagerungszustand angepasst.
Zum erste Mal seit 1588 erreichte der HFX Ende 1703 700 Punkte; 1703-1705 kam ein noch bümmigerer Boom als 1692-1693, 1709 ein stabileres Hoch als 1695, aber Ende April 1710 begann eine Pandemie, die bis Jahresende ein Zehntel der männlichen Bevölkerung dahinraffte, und ein halb Genausovieltel der weiblichen. Gastarbeiter flohen, was zu einer leichten Unterfremdung führte: in den Jahren nach 1711 war die Bevölkerung der Städte homogener als bei der Staatsgründung. Das Lhinn war noch jung, das Xice aber schon alt. Die Dynamik verlangsamte sich, ab 1721 wurde bei immer soliderer aber vergleichsweise doch bescheidener Wirtschaftslage nur noch die ruhige Kugel geschoben.
Eine ruhige und entspannte Zeit brach an, eine nicht erschöpfte, nicht müde Ruhe, vielmehr eine gemütliche, Tee trinkende und zunehmend mystische.