Hiite Hiihi (1653-1697)

Satire zum Thema Eifersucht

von  Jack

Dieser Text ist Teil der Serie  Ceachelle

Der Cuibonist schlechthin. Mit Si inferior gesegnet, machte er den Neid zu einem philosophischen Prinzip. Er bewertete jedes Ereignis vom Ergebnis her und sah im Profiteur immer den Verursacher.


Er lebte im Hinterland, noch provinzieller als Houdaillebergen. In der Stadt sah er besser aussehende und reichere Menschen, was er nicht leiden konnte. „Menschliche Leben sind wie kommunizierende Gefäße: wenn hier mehr, dann nur weil dort weniger“.


Nein, er war nicht links. Sein Neid war persönlich, er wollte ihn weder moralisieren noch politisieren. Und so würde ich weitermachen mit der Schmähschrift, wenn ich nicht wüsste, dass seine ganze Philosophie nur ein Scherz war. Er wuchs als Kriegswaise beim einfachen, sehr einfachen Volk auf. Das Volk war fremder und unedler Herkunft.


Heißt du Alexander, schreibte Hiihi, und geht es dir schlecht, so suche überall und nirgends nach Anzeichen von Antialexandrismus; je weniger du findest, umso besser sind sie versteckt. Wenn du dir selbst an deinem Unwohlergehen die Schuld gibst, dann sind deine Schädiger besonders perfide. Meine verführerische Maus, der Mann war wahrer Aristokrat.


Falls die von ihm Parodierten Nachwuchs hinterlassen haben (den man so schnell wie möglich sterilisieren sollte): meine Traummaus ist die Schauspielerin Celine Cherykite, leider die Mieze des größten Regisseurs aller Zeiten, aber er ist ja auch ein wahrer Lesbier. Sie ist jetzt, ach, bitte stirb nicht so schnell den Feentod, 29. Und während ich in der Dunkelheit mein essayistisches Unwesen treibe, und nach dem Schlechtesten der Schlechten unter unseren Philosophen suche, kuschelt sie bestimmt mit genausozarten Miezen.


Ach, letztlich bin ich wie Blanchisseur, nur auf eine einzige Mieze fixiert. Ich trinke noch ein Bier aus Urspringen, und schreibe später weiter.


Eines aus Migthelm, ein prächtiges Helles! So, ich bin seit 2002 Vorsitzender der Partei der Ruhigen Kugel, ein Linksextremist nach unserem politischen System. Halte ich Cherykites Lesbischizität für ein Anzeichen von Antialfredismus? Wie krank wäre ich denn, wenn! Ich bin ein glücklicher Mönch, dass sie die Maus des edelsten meiner Zeitgenossen ist. Er beschützt sie nur, schreibt ihre Drehbücher, und er wird ihrer unendlich zarten Persönlichkeit derart gerecht, dass ich gut schlafen und sagen kann: ihre Reinheit ist bei Jack Coopertsmith in den edelsten Händen. Ich bin dankbar, in einer Welt zu leben, in der ihre Zartheit grundsätzlich nicht verletzt werden kann.


Das hat viel mit Hiite Hiihi zu tun, denn er spielte den nach Ingret und Aurele Missratenen, um zu zeigen, dass der Übergang zwischen Mensch und Tier fließend ist. Danke, Mann! Wir haben verstanden. Seit John Deader sind wir nur noch am Siegen, und haben die ganze Kugel…


Ach, die Serpedier, die Yuzen, die Sin: wo sind sie jetzt? Ausgestorben! Ich lache mit dir, Weltgeist.



Anmerkung von Jack:

Alfred Kretschet, zu Beginn meiner Mittlebenkrise am frühen 7.1.2026.

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Kommentare zu diesem Text


 Walter (04.01.26, 08:34)
Förderung nach sozialer Gerechtigkeit wird bis heute diffamiert als Sozialneid. 🤔🤗

 Jack meinte dazu am 04.01.26 um 08:53:
Der Sozialismus ist keine Gerechtigkeit: er ist Staatsgnade auf Kosten der sichdenarschaufreissenden Bevölkerung.

 Walter antwortete darauf am 04.01.26 um 10:44:
D'accord.
Ich denke eher an das alttestamentarische "Erlassjahr": Einmal pro jeder Generation sollten Herr und Knecht, Unternehmer und Arbeitnehmer, ihre Rollen tauschen ...

LG
Walter .🤔🤗

 franky (04.01.26, 11:18)
Hi Jack, 

„Eines aus Migthelm, ein prächtiges Helles! So, ich bin seit 2002 Vorsitzender der Partei der Ruhigen Kugel,“
Das ist eine Partei nach meinem Geschmack!
Grüße von Franky

 Jack schrieb daraufhin am 04.01.26 um 22:42:
Bessere Welten, bessere Linksparteien. In dieser entropischen Kontingenzsimulation, die wir der Einfachheit halber „unsere Welt“ nennen, verwüsten sie Bahnhöfe, sodass die, von deren Geld sie leben, länger zur Arbeit fahren müssen.
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