Ein einsamer Baum thront im rubinroten Licht auf einer Wiese und spricht nur mit dem Wind, der ihn abends besucht. Der Wind schmiegt sich an die Grashalme. Verweilt eine Weile für einen Gespräch und zieht weiter. Himmberwolken umwiegen den Horizont, bevor die Nacht einbricht. In der Stille des Augenblicks, schweigt der Baum und streckt seine kahle Äste dem Himmel empor. In seinem Herbst, verlor er seine Schönheit, ohne den grünblättrigen Mantel, der ihn kleidete. Das Grün färbte sich braun. Fiel von ihm ab und bedeckte die Wiese gleich eine Daunendecke. Sein stolzer Antlitz wandte sich zu der untergehenden Sonne, die im Purpurot verglühte. Einsam ohne die Liebkosung des Windes, ohne sein Wort. Der Baum schwieg. Es gab nichts mehr zu sagen. Heute.
Anmerkung von KriegerinDerTräume:
Bild: red tree wallpaper bei google
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