Wenn es mir langweilig wird, schlafe ich und hoffe auf gute Träume.
Nicht unbedingt schöne Träume. Auch interessante, anregende, mystische, geheimnisvolle. In den Armen des Schlafs fühle ich mich geborgen. Als jemand, der an Schlaflosigkeit leidet, ist der Schlaf ersehnt und heilsam. Er ist wie ein Urlaub in anderen Universen. Besonders mag ich den Traum vom Fliegen. Man spürt sogar den Wind in den Haaren. Sich einfach über die Welt erheben, hoch zu den Wolken. Erotische Träume mag ich nicht. Sie bedeuten immer Ärger am nächsten Tag. Im wahrsten Sinne. Wenn ich an Traumdeutung glauben würde, würde bei mir Sex gleich Ärger bedeuten. Nur Träume mit einem Hauch von Sinnlichkeit mag ich. Die Andeutung, ein flüchtiger Kuss, eine Berührung. Darauf folgt auch kein Ärger. Albträume habe ich leider auch oft. Ich wünschte, man könnte sich aussuchen was man träumen kann. Aber als Ersatz gibt es das Tagträumen. Was leider kein Ersatz ist zu realen Träumen ist, weil man darin wirklich spüren kann. Ich gehe jetzt schlafen.
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