Drei Edle Fähigkeiten
Vorschrift zum Thema Güte
von Jack
Dieser Text gehört zu folgenden Textserien: Zhuang Jack, Ontologie der Religion der Schönheit
Kommentare zu diesem Text
Und
Wahrheit und Schönheit müssen aufeinander bezogen werden; sie bleiben, für sich genommen und ohne die Stütze, die eines im anderen findet, höchst schwankende Werte. Thomas Mann (Essay: Schopenhauer)
Ich sehe es solar-hierarchisch, mit dem Guten als Zwischenstufe.
Lunar kann die Trias als ein flaches Dreieck gesehen werden.
Beide Betrachtungen sind im Rahmen des Apollinisch-Dionysischen, fallen nicht ins Tellurische ab.
Lunar kann die Trias als ein flaches Dreieck gesehen werden.
Beide Betrachtungen sind im Rahmen des Apollinisch-Dionysischen, fallen nicht ins Tellurische ab.
Verneinung des Guten … ist ein seelischer Offenbarungseid.
Das stimmt. Die Bejahung aber auch.
Das Schöne lässt sich niemals besitzen oder konsumieren; das Schöne wirkt aus einer sicheren Entfernung und verleiht dem Wahren und Guten jene Eleganz, die das Herz mit harmonischen Tönen erfüllt und dem Geist den Odem der Götter einflößt. Jene Glücklichen wandeln anders auf dieser Erde, in vollem Vertrauen auf eine höhere edle Welt, die sich in dem Moment der Erkenntnis in jener Person im Herzen niedergelegt hat, dort hausiert und wirkt, wie eine platonische Liebschaft, deren lebenslange Anwesenheit als Ausstrahlung der Person nach Außen auf andere als sichtbarer Abglanz der glanzvollen Götterwelt strahlt.
Natürlich existiert auf dieser Welt nichts wahrhaft Schönes, nur tellurische (oder chthonische) Imitate. Das lieblichste geschminkte Gesicht ist unreiner als der Penis eines Mönchs, der damit nur pisst. Die Verführung zum Konsum des schönen Scheins passiert von unten her, aus der Tiefe des Wassers oder des Erdreichs.
Das geistige Schöne existiert selbstverständlich weltenübergreifend.
Das geistige Schöne existiert selbstverständlich weltenübergreifend.