versiegt und verschlammt

Text

von  KriegerinDerTräume

Zwei grüne Bergseen spiegeln sich nicht mehr

in meinen dunklen nussbraunen Augen

Ich liebte es, wie die Sonne darauf reflektiert

Sie ging darin auf, jeden Tag und Nacht

Bis der Winter kam und sie einfror


Wo einst im grünen Wald die Vögel sangen

wurde es lautlos.

Die Stille legte sich wie ein Leichentuch

auf die wunde Erde mit tiefen Furchen


Ich schritt durch den verwahrlosten Garten

wo einst blaue Blumen erblühten und gediehen

Welk lagen sie auf dem staubigen Boden

Der Quell war versiegt und verschlammt




Anmerkung von KriegerinDerTräume:

Für S.

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