Die Ankunft

Gedicht zum Thema Erlösung

von  Teo

Bei schwerem Sturm, in dunkler Nacht

Ritt er mit seinem Kinde

Zur Burg, er hielt den Jungen sacht

Es lachten böse Winde

 

Trotz Sommer war es grausam kalt

Das Pferd begann zu schwanken

Der Vater fand fast keinen Halt

Am Pferd, dem alten kranken 

 

Es war verrückt, man hat’s geschafft

Gerettet aus der größten Not

Die Burg erreicht, mit letzter Kraft

Am Tag darauf gab’s Pferd mit Brot



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Kommentare zu diesem Text


 Hannes (19.03.26, 20:37)
Im Schiller-Archiv zu Weimar wurde unlängst ein handschriftlicher Entwurf zur Erlkönig-Ballade entdeckt.
Im Gegensatz zur allbekannten Fassung lauten die letzten beiden Zeilen dort:
Erreicht den Hof mit Müh' und Not;
der Knabe lebt, das Pferd war tot.

 Teo meinte dazu am 19.03.26 um 20:41:
Grüß dich Hannes,
kann sein, dass die zwei Pferde sogar verwandt waren.
Dir jedenfalls lieben Dank und Gruß in den tiefen Süden.
Teo
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