Die etwas andere Osterbotschaft (alle Menschen sind schlecht und wo sie es nicht sind werden sie es)
Text zum Thema Persönlichkeit
von S4SCH4
Kommentare zu diesem Text
Das schopenhauert ja so cioranig den Horstmann, mein lieber Benatar! Was zum Ligotti ist das für ein Ede Hartmann!?
Wow.
Hartmann zu hart in seinen Annahmen: Der Kampf zwischen Willen (Unlogisch) und Vorstellung (Logisch) ist mir kein verlässlicher. Es kann daher keinen Sieg geben, zu wachsweich die Kontrahenten, sie tauschen ihre Seiten, ihre Uniformen usw. Was nicht bedeutet, dass es jenen süßen Sieg nicht gäbe, den ein Gott dem Menschen verspricht, denn nicht umsonst hätte Cioran „ihn am liebsten eigenhändig zur Strecke gebracht“, er schien zu wissen welchen Preis so etwas erfordert und hat ihn damit (leider) ausgewiesen. Ligotti hingegen übersieht (höheres Gut / göttlichen Planung), ob das Hoffnung oder ´radikale´ Einsicht ist, weiß ich nicht; in jedem Fall ist es metaphysischer Notstand durch Tiefflieger. Apropos Notstand (aber diesmal durch einen vermeintlichen Höhenflug): Benatars Analyse zu Leid und Glück ist fischig, es angelt sich mit einer dialektischen Rute, die gar nicht von den Händen gehalten werden kann, es fehlt schlicht an einem Verhältnis, einem Gleichgewicht; frei von einem „Mittelmaß Gott“ übernimmt er scheinbar die indirekte Frage der Schöpfung (Menschen machen) treffenderweise gleich mit? Horstmann hingegen ist da noch direkter AntiSchöpfung, propagiert er doch gleich die Abschaffung der Menschheit durch selbige und meint wahrscheinlich, dass es ihr so leicht gelänge. Es ist naiv anzunehmen, dass man so leicht aus der Nummer rauskäme … es ist doch deutlich perfider …
Hartmann zu hart in seinen Annahmen: Der Kampf zwischen Willen (Unlogisch) und Vorstellung (Logisch) ist mir kein verlässlicher. Es kann daher keinen Sieg geben, zu wachsweich die Kontrahenten, sie tauschen ihre Seiten, ihre Uniformen usw. Was nicht bedeutet, dass es jenen süßen Sieg nicht gäbe, den ein Gott dem Menschen verspricht, denn nicht umsonst hätte Cioran „ihn am liebsten eigenhändig zur Strecke gebracht“, er schien zu wissen welchen Preis so etwas erfordert und hat ihn damit (leider) ausgewiesen. Ligotti hingegen übersieht (höheres Gut / göttlichen Planung), ob das Hoffnung oder ´radikale´ Einsicht ist, weiß ich nicht; in jedem Fall ist es metaphysischer Notstand durch Tiefflieger. Apropos Notstand (aber diesmal durch einen vermeintlichen Höhenflug): Benatars Analyse zu Leid und Glück ist fischig, es angelt sich mit einer dialektischen Rute, die gar nicht von den Händen gehalten werden kann, es fehlt schlicht an einem Verhältnis, einem Gleichgewicht; frei von einem „Mittelmaß Gott“ übernimmt er scheinbar die indirekte Frage der Schöpfung (Menschen machen) treffenderweise gleich mit? Horstmann hingegen ist da noch direkter AntiSchöpfung, propagiert er doch gleich die Abschaffung der Menschheit durch selbige und meint wahrscheinlich, dass es ihr so leicht gelänge. Es ist naiv anzunehmen, dass man so leicht aus der Nummer rauskäme … es ist doch deutlich perfider …
Das Schwarz
ist tief.
Die Bilanz
des Willens
geht nicht auf.
Aber:
Was ist schlecht?
Steckt in schwarz
nicht auch
ein wenig weiß?
Das Gute
im Schlechten
ist die Reibung,
die wach hält.
Ohne den Defekt
keine Vision.
Nur Stille.
LG
EVdR
ist tief.
Die Bilanz
des Willens
geht nicht auf.
Aber:
Was ist schlecht?
Steckt in schwarz
nicht auch
ein wenig weiß?
Das Gute
im Schlechten
ist die Reibung,
die wach hält.
Ohne den Defekt
keine Vision.
Nur Stille.
LG
EVdR
Ja, dein Werk lässt durchscheinen, dass es stets weitergeht … wie du es so treffend beschreibst:
ich fürchte nur den Abrieb und die erfolgende Ermüdung dadurch …
„Das Gute
im Schlechten
ist die Reibung,
die wach hält.“
im Schlechten
ist die Reibung,
die wach hält.“