Vorführung (aus gegebenem Anlass)

Text

von  HannaScotti

sie klatschen

nicht für mich,

einfach 

für das

was sie schon

kennen





sie nicken

bevor ich
zu ende bin





sie sehen mich

und ordnen mich



sie sehen mich

ich

bin

einsortiert





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Kommentare zu diesem Text


 niemand (14.04.26, 17:39)
Ich kann es vollkommen verstehen, wenn man seine Gedichte unkommentiert
belassen möchte. Dazu hat jeder übrigens sein volles recht. Ich habe auch schon Kommentare bekommen, die man hätte lassen können, besonders bei ernsten und persönlichen Gedichten. Bei meinen humorvollen hingegen, fällt es mir leicht, wenn jeder nach Gusto hineinlegt was er hineinlegen möchte.
Dieses "Zerpflücken" ist schon eine sehr heikle Angelegenheit. Zum Schluß weiß man dann selber nicht mehr was man gemeint und geschrieben hat, so zerfetzt bleibt manches Gedicht dabei liegen. Ich bin selber keine Gedichtezerpflückerin. Manchmal fallen einem kleine Unebenheiten auf, die man dann dem anderen zur Korrektur anbieten kann. Anbieten, aber nicht aufzwängen. Im Bewußtsein, dass man vielleicht selbst etwas falsch verstanden hat. Mir genügt, im Gegensatz zu manchem anderen, der gerne und nicht selten auch "Selbstbetrunken" ellenlang quarken möchte, es genügt mir bei Gefallen
ein Gedicht zu empfehlen. Also, alles in allem, was ich sagen wollte, ist, dass
ich es verstehe, liebe Hanna und respektiere, besonders nach Deiner Erklärung Mir gefallen Deine Gedichte so wie sie sind und Basta! Ind diesem Sinne sende ich Dir liebe Grüße, Irene

 HannaScotti meinte dazu am 14.04.26 um 18:32:
Danke, liebe Irene, mir ist aufgefallen, dass ich scheinbar etwas falsch gemacht habe, kommentieren, nein, aber favorisieren, ja. Habe ich auf den falschen Knopf gedrückt? Ich muss mal suchen. Es geht langsam, ich wurstle mich durch. Schön, das ich dich für mich wiedergefunden habe. liebe Grüße auch an dich.....Hanna

 EVdR antwortete darauf am 14.04.26 um 21:11:
Hallo Hanna,
deine Zeilen treffen einen sehr wunden Punkt der digitalen (und realen) Welt: Das Schubladen-System. Das Einsortiert-Werden. Dass du dich nicht für das entscheidest, was 'alle schon kennen', ist kein Fehler im System, sondern deine größte Stärke.

Es ist eine Form von Art Brut – ungeschönt und wahrhaftig. Deine Texte brauchen keine langen Reden oder Erklärungen, sie brauchen nur Menschen, die bereit sind, hinzusehen. Wer den Text wirklich liest, der braucht kein 'ellenlanges Quarken' in den Kommentaren, dem genügt die stille Hochachtung, einer Empfehlung.

Lass die anderen ihre Schubladen zimmern.

Deine Texte bleiben frei, schön böse und verdammt gut.


Beste Grüße, 
der Mensch hinter EVdR

 Hannes schrieb daraufhin am 14.04.26 um 21:35:
Hallo Hanna,
ganz im Sinne von  EVdR :
Der
Hannes

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