Königin der Nacht

Gedicht

von  Corvus

Als Hüterin des Waldes, uralt und weise

zieht sie ihre schicksalhaften Kreise

Als Schattengestalt, unbändig und sacht

die Eule- Jägerin der Nacht

 

Sie sieht im Dunkeln, wo kein Auge reicht

wo selbst das Licht der Sterne weicht

lauert geduldig, still, im Geäst verborgen

lebt im Jetzt und kennt kein Morgen

 

Majestätisch ruht ihr wacher Blick

kein Ton, kein Raunen, bleibt vor ihr zurück

So wandelt sie durch Wald und Träume

im Zwielicht dunkler Bäume

 

In den Schatten der Dunkelheit

lauert leis der Tod im Federkleid

Wenn das Mondlicht sanft erwacht

dann zieht sie ihre Kreise- die Königin der Nacht



Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Kommentare zu diesem Text


 Hannes (21.04.26, 20:22)
Hallo Corvus,
eine feine, stimmungsvolle Beschreibung 
dieses geheimnisvollen, lautlosen Jägers, 
fabelhaft in eindrucksvolle Zeilen gefasst.

Ich hab' dich heute zum erstenmal bei KV entdeckt und schon bischen rumgestöbert. Ich finde deine Texte außergewöhnlich - ja, einfach schön -.

 Corvus meinte dazu am 21.04.26 um 20:44:
Danke dir, das war eine spontane Aktion zu einen gemalten Bild auf Acryl
Zur Zeit online: