Relativität I

Senryu

von  lugarex

my old friend OSHO

Das Leben beginnt dort, 

wo die Angst endet.

indischer Mystiker & Philosoph


hätte ich DAS gewusst

hätte kein angst gehabt weiter

angst mit ihm tauschen

,




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Kommentare zu diesem Text


 harzgebirgler (07.05.26, 10:24)
In Martin Heideggers Hauptwerk Sein und Zeit (1927) ist die Angst eine zentrale Grundbefindlichkeit, die das Dasein (den Menschen) in seiner eigentlichen Existenz erschließt. Sie unterscheidet sich fundamental von der Furcht.
Hier sind die Kernpunkte basierend auf Heideggers Philosophie:
1. Angst als Grundbefindlichkeit
  • Definition: Angst ist kein bloßes Gefühl, sondern eine existenzial-ontologische Grundverfassung, die offenbart, „wie einem ist“.
  • Unheimlichkeit: In der Angst wird dem Dasein „unheimlich“, was Heidegger als ein „Nicht-zuhause-sein“ (Un-heim-lichkeit) interpretiert.
  • Kein Gegenstand: Anders als die Furcht, die sich auf ein bestimmtes innerweltliches Seiendes bezieht (Wovor der Furcht), ist das Wovor der Angst unbestimmt.
  • Das Nichts: Die Angst vereindeutigt sich auf das „Nichts und Nirgends“ der Welt. Das bedeutet, die Vertrautheit mit der Welt fällt weg, und das Dasein steht vor der nackten Tatsache seines In-der-Welt-seins.
2. Funktion der Angst für das Dasein
  • Rückwurf auf das Selbst: Die Angst isoliert das Dasein und wirft es auf sein eigenes, eigenstes Sein zurück.
  • Eigentlichkeit: Sie entreißt das Dasein der Zerstreuung im „Man“ (alltägliche Uneigentlichkeit) und macht es für die eigene Endlichkeit und Freiheit offen.
  • Erschließung der Existenz: Die Angst macht das Dasein fähig, sich als geworfenen Entwurf zu verstehen, der sein Sein zu besorgen hat.
3. Abgrenzung zur Furcht
  • Die Furcht bezieht sich immer auf etwas Bestimmtes in der Welt.
  • Die Angst hingegen entspringt dem In-der-Welt-sein selbst.
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