Tata tataa pete petete

Skizze

von  DanceWith1Life

Ete petete 

Dada dadaa 

Lalalala laralala

Lalalala laralala

Das ist der Anfang von Beethovens 5. als Silbengedicht

Lautmalerisch aber es klingt einfach nicht

Klingt so rein gar nicht stolz und erhaben

Also wäre das Orchester im Zug gefahren

Jede Geige im falschen Waggon

Die Pauke auf dem Dach

Der Takt im Rapperjargon

Dada dadaa

Blüdülülüdedelülü

Blüdelülü blütelülü

Einspruch vom Dirigent

Das zweite Blüselülü 

Bleiben sie Konsequent

Entschuldigung, natürlich blüdelülü

Dada dadaa

Also wie hat Beethoven das hinbekommen, hat er das ganze Orchester in seinem Kopf gehört.

Dada dadaa

Wusste welche Instrumente diesen Klang, diese Fülle, das waghalsige hier, das abfallende dort. Wann die eine Hälfte der Geigen leiser, die Cellos gezupft usw.


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Kommentare zu diesem Text


 Moja (16.05.26, 17:15)
Das werden wir wohl kaum noch erfahren, Dancer, immerhin, die Überlegung ist es wert...

 DanceWith1Life meinte dazu am 16.05.26 um 17:24:
Danke Moja, und fand ich auch, man sollte öfter auch daran denken, was alles dazu gehört.

 Hannes (16.05.26, 20:32)
Ein außergewöhnlich anregender, fesselnder und bemerkenswerter Text hinter einer feinen Idee.
Lesenswert.
Hörenswert.
Bereichert einen Samstag abend.
Der
Hannes

Kommentar geändert am 16.05.2026 um 20:32 Uhr

 AchterZwerg (17.05.26, 07:08)
Ein interessantes Gedicht, Dancer!
Tatsächlich sind ja Lyrik und ihre musikalische Umsetzung eng miteinander vernetzt. Sogar in philosophische Texten lässt ich unschwer ein musikalischer Verfasser ausmachen. Beispielsweise beim sprachgewaltigen Schopenhauer.
In moderneren Zeiten ist Thomas Bernhard für mich  d a s  Beispiel, der seinen Gedichten, Romanen und anderen Texten diese deutliche Note verleiht. Teilweise in Rap-Rhythmen. Faszinierend!

 Didi.Costaire (17.05.26, 12:15)
Moin DW1L,

jetzt habe ich auch ganz viel Dada und Blüdelülü im Kopf. Ob das etwas bringt, bleibt dahingestellt... 🫠

Schöne Grüße, 
Dirk

 DanceWith1Life antwortete darauf am 17.05.26 um 15:11:
Oje Dirk, wenn dir das bei jedem Text so geht, solltest du vielleicht eine Gruppe Anonymer Autoren aufsuchen
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