Gerechtigkeit existiert nicht

Text zum Thema Gedanken

von  Gabyi

Es gibt keine natürliche Gerechtigkeit und auch kein Recht auf Gerechtigkeit. Dazu müsste man erst einmal das dafür notwendige Recht kennen. Auch Gott ist nicht gerecht, denn das Recht ist menschengemacht. Auch die Natur ist nicht gerecht, dazu müsste es ja einen Richter geben, der das beurteilt. Einen Richter der Natur sozusagen. Wahrscheinlich ist es so, dass durch natürliche Prozesse wie Versuch und Irrtum oder die Auslese des Stärkeren erst einmal ein augenscheinlich pseudogerechter Zustand erwirkt wird. Aber: die Natur ist achtlos, indifferent und immer rücksichtslos. Grechtigkeit steht diesen Eigenschaften diametral entgegen.
Gerechtigkeit existiert tatsächlich aber in hart.umkämpften Teilaspekten des menschlichen Lebens. Bis dann zum Beispiel ein Krieg vom Zaum gebrochen wurde, der dann gewonnen wurde und wiederum eine Gerechtigkeit herzustellen versuchte. Das ewige Wechselspiel von Kried und Frieden im Lichte des Gerechtigkeit.


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Kommentare zu diesem Text


 Jack (03.07.26, 11:30)
Es gibt drei Arten des Rechts: das heilige, das natürliche und das abstrakte. Das abstrakte Recht ist das einzige, das in einer ultradekadenten Gesellschaft als gültig anerkannt wird. Dekadenz oder Barbarei erkennen zumindest noch das natürliche Recht an; da gleicht der Mensch dem Tier. In der Ultradekadenz fällt der Mensch noch unter das Tier.

 Gabyi meinte dazu am 03.07.26 um 12:36:
Dekadenz kommt von cadere (lat.) = (weg)fallen. Ultradekadenz wäre dann noch tiefer zu fallen. Das Tier ist edler als der Mensch, weil noch nicht dekadent.
Aber mein Text handelt auch von Gerechtigkeit, das ist eine Ableitung von Recht.
Danke für deine weiterführenden Gedanken zum Text .

LG, Gabyi
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