Morgengrauen

Gedicht

von  Janna

Nach einem albtraumhaften Nachtschlaf bricht
das Morgengrau mir schamlos ins Gesicht.
Ein Sonnenstrahl hat sich verirrt. Er streift
vom Kinn zum fest verschlossnen Lid. Es zuckt
zurück. Der festgefahrne Antrieb duckt
sich träg. Doch trotz der dunklen Brille greift
das Pflichtgefühl ins Nichtgeschehen ein
und schlägt den Widerwillen mühsam klein.
Das Leben zwingt mich in den neuen Tag.
Ich weiß noch nicht, ob ich ihn leiden mag.


Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Zur Zeit online: