Die Vogelscheuche streckt
die dürren Arme weit
und längst verlorne Zeit
liegt atemlos, versteckt
vor Hülsen, ausgelutscht.
Kaum Halme tragen Frucht,
als sei der Tag die Schlucht,
in die Gewohntes rutscht.
Es huschen die Legenden,
von Weibern, schwarz verhüllt,
in Gläser eingefüllt,
auf dass sie niemals enden.
Ach, Hunger ist ein Tier.
Zehn Krähen gehen nieder
und blähen ihr Gefieder
vor jener Herrin hier.
Die Saat ging immer auf.
Es lungern Hitzeschwaden.
Natur nimmt ihren Lauf,
ein Dackel beißt ihr in die Waden.
Doch als die Scheuche fällt
als Herrin ihrer Welt,
da hebt ein Flüstern an.
Ihr Geist, der lebt und schwebt
am Feld wie Nebel ziehen
Die Krähen krächzen, fliehen.
Die Luft schmeckt süß wie Wein.
Der Dackel hebt sein Bein…