Sosehr ich auch Morpheus einatme,
die Mohnblumen nehmen mich nicht zu sich.
Dass ich an ihrem Rot einschlafe.
Und Straßenlaternen löschen nicht ihr Licht.
Ich bin so müde vom Kämpfen
und vom Lärm dieser Welt.
Erst neulich sah ich in Augen, die blenden:
Schönheit, die mich zusammenhält.
Mein Wille ist, doch ich werde schwach
bei der Auseinandersetzung mit mir.
Noch nie war ich so desillusioniert und wach.
Mein Gemüt läuft nicht wie ölgeschmiert.
Die kleinen Pillen helfen, ein wenig.
Mein Abgrund reicht aber viel tiefer als das.
In den Himmelsgefilden schwebt mein König
und schon einige Jahre trage ich eine Last,
zu schwer für meine schmalen Schultern,
zu schwer für den Menschen, der ich war.
All die Tränen, die über die Jahre kullern.
Doch das Wasser am Grund ist klar.