Engel I (inspiriert von Paul Klee)
Text
von HannaScotti
Kommentare zu diesem Text
@ Hanna
Ich bin vom Bild und vom Gedicht angetan. Ich versuche jetzt, diesem Werk etwas näher zu kommen, wenn Du gestattest. Ich lese, dass dieses Wesen, namens Engel, verdächtig ist und nicht gemocht wird. Es wird an dessen Existenz gezweifelt und andererseits scheint es doch fühlbar zu sein: "Immer zu nah? Ich lese, dass es schweigt, wenn man alleine ist. Kann sein, man glaubt nur daran weil andere [mehrere, die Allgemeinheit] es als existierbar anerkannt hat? Wenn man dann alleine ist, kommen Zweifel. Es wird nicht durch andere bestätigt, aber es wäre doch schön, wenn es sich in irgendeiner Weise zeigte. Für mich zeigt diese Stelle "als wüßte es mehr" doch einen Glauben an seine Existenz. Irgendwie ist da für mich eine Hoffnung, diesem Wesen zu begegnen. Irgendwie ist da ein Verdacht, dass dieses Wesen auf eine Begegnung "wartet"? Oder warten beide, Mensch und Himmelswesen? Das Gedicht ist voller für und wider und schenkt keine echte Antwort. Aber darin liegt für mich der Reiz. Mit lieben Grüßen, Irene
Ich bin vom Bild und vom Gedicht angetan. Ich versuche jetzt, diesem Werk etwas näher zu kommen, wenn Du gestattest. Ich lese, dass dieses Wesen, namens Engel, verdächtig ist und nicht gemocht wird. Es wird an dessen Existenz gezweifelt und andererseits scheint es doch fühlbar zu sein: "Immer zu nah? Ich lese, dass es schweigt, wenn man alleine ist. Kann sein, man glaubt nur daran weil andere [mehrere, die Allgemeinheit] es als existierbar anerkannt hat? Wenn man dann alleine ist, kommen Zweifel. Es wird nicht durch andere bestätigt, aber es wäre doch schön, wenn es sich in irgendeiner Weise zeigte. Für mich zeigt diese Stelle "als wüßte es mehr" doch einen Glauben an seine Existenz. Irgendwie ist da für mich eine Hoffnung, diesem Wesen zu begegnen. Irgendwie ist da ein Verdacht, dass dieses Wesen auf eine Begegnung "wartet"? Oder warten beide, Mensch und Himmelswesen? Das Gedicht ist voller für und wider und schenkt keine echte Antwort. Aber darin liegt für mich der Reiz. Mit lieben Grüßen, Irene
Kommentar geändert am 06.08.2026 um 17:46 Uhr
Ja, genau, liebe Irene, das Gedicht hat eine ambivalente Konnotation, die sich nicht auflöst. Gibt es Engel oder nicht? Der Leser wird hin und hergezogen, das ist Absicht.
LG Hanna
LG Hanna
Antwort geändert am 06.08.2026 um 18:11 Uhr
zu Irenes toller Beschreibung möchte ich noch anfügen: Wenn es Füße hätte, das Wesen, dann würde es mit denen trommeln. Es wirkt schon fordernd irgendwie. Auch die verschränkten Arme.
Eine Auseinandersetzung mit sich selbst, wie eine Art Selbstgespräch. Toll gemacht, Hanna. lG von M.
Eine Auseinandersetzung mit sich selbst, wie eine Art Selbstgespräch. Toll gemacht, Hanna. lG von M.
Text und Bild Gefallen mir,LG Willem
Danke Willem, das freut mich..
LG Hanna
LG Hanna
Dieser gefällt mir am besten von den dreien. Er ist nicht so fordernd wie der 2. und der 3.