Engel II

Text

von  HannaScotti

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Kommentare zu diesem Text


 niemand (06.08.26, 17:59)
@ Hanna
Dieses zweite Engelsgedicht ist ganz anders. Schon vom Bild her wirkt es wie ein Mönch, ergo scheint mir der Blick darauf religiös bedingt zu sein. Es riecht mehr nach "angeordnet sein "als nach selbst gewählt/selbst erlebt. Und wie alles Angeordnete scheint es mehr lästig als lustig zu sein. Es belagert einen, drängt sich fortdauernd auf, engt ein [was Religiöses durchaus kann] und verschafft wohl eher Unbehagen. Und doch kann man sich nicht davon lösen, denn dieses "als wär es schon immer da" sagt mir, dass es in der Kinheit eingepflanzt wurde. Nun muss man damit wohl irgendwie umgehen zu lernen, damit fertig werden. Das wird durch das "üben müssen" auch quasi irgendwie bestätigt. P.S. das Dickerchen auf dem Bild scheint mir für eine Engelgestalt
zuiemlich irdisch  ;)    Mit lieben Grüßen, Irene

Kommentar geändert am 06.08.2026 um 18:00 Uhr

Kommentar geändert am 06.08.2026 um 18:00 Uhr

 HannaScotti meinte dazu am 06.08.26 um 18:16:
Sehr gut gesehen. Die Konventionen zerren, drängen sich auf, Abgründe aus der Vergangenheit engen ein, ich bin gefangen in meinen Normen und Werten.
LG Hanna

 Juli (07.08.26, 09:41)
Eine Vereinnahmung von innen findet statt.

 Moppel (08.08.26, 18:23)
In der Serie wirkt dieser hier putzig, liebe. Beinahe kindlich. Aber er verengt den Raum der Prot. Also will die Prot nicht putzig und lieb sein. Die Prägung der Kindheit ablegen.
Als Serie ist das echt Kunst. Respekt, Hanna.
lG von M.
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