Verinnerlicht

Gedicht

von  Janna

In mir brennt immer noch ein warmes Licht.

Wer es entzündete, das weiß ich nicht.


Vielleicht war es die Mutter an der Wiege,

vielleicht der Vater in der kalten Nacht,

vielleicht ein Lohn für unerkannte Siege,

vielleicht hat es ein Mensch, der liebt, gebracht.


Es flackerte in sturmerfüllten Phasen,

doch kein Orkan hat es je ausgeblasen.


Und wenn die nächste Kältewelle naht,

mir Haut und Herz mit Raureif überzieht,

steht stets das kleine Innenlicht parat -

auf dass der unerwünschte Gast rasch flieht.




Anmerkung von Janna:

Zum Gedicht hatte ich, des Reimschemas wegen, noch einen Paarreim als Conclusio angehängt. Jedoch erschien er mir dann überflüssig. 
"Das Flämmchen wurde mit den Jahren kleiner,
doch nehmen kann es mir im Leben keiner"
Zu viel Blabla.

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Kommentare zu diesem Text


 Schtzngrrrrm (30.08.26, 08:19)
STIMMT, DIE CONCLUSIO IST INHALTLICH UNNÖTIG UND AUCH DIE ENDUNG AUF EINE STUMPFE KADENZ GEFÄLLT MIR BESSER. AUF DIESE WEISE BLEIBT DIE AUSSAGE IM RAUM STEHEN. 
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