Im Frühjahr teilte ich mit dir die Nächte;
wir glaubten an die Zukunft für uns zwei,
dass uns nie etwas auseinander brächte,
doch schon im Sommer war das Glück vorbei.
Es kam der Herbst, er schickte frischen Wind
und brachte Klarheit in den wirren Sinn;
bis ich verinnerlichte: Ich war blind.
Wie fremdgesteuert zog das Leben hin.
Jetzt fällt in meinen Träumen leise Schnee,
bedeckt die Disteln und den späten Flor,
lässt meine Blicke schweifen, bis ich seh:
Auch tief im Winter öffnet sich ein Tor.