Halt die Klappe

Sonett

von  Janna

Sie drängten mich und sagten: Sprich!
Die Worte wurden vorgekaut
und sprach ich, wurde Beifall laut.
Man herzte, lobte, liebte mich.

Doch bald danach hat man gemahnt:
(für mich wahrhaftig ohne Grund)
Ach halte endlich deinen Mund!
Ich habe damals schon geahnt:

Wer schwätzt, was andre gerne hören,
macht sich bei ihnen leicht beliebt.
Wer nicht in ihrem Sinne siebt,
gehört zu denen, die nur stören.

Auch er erregt gern Interesse:
Man zürnt und meint: Ach, halt die Fresse!


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Kommentare zu diesem Text


 franky (29.08.26, 11:20)
Hi liebe Janna
 
Das kommt mir spontan in den Sinn: 
Du musst mit mir nicht unbedingt knutschen,
aber den Buckel hinunterrutschen.
 
Mir gefällt Deine Ironische Ader😉
 
Liebe Grüße von Franky
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